SCWaktuell – Der 12. Spieltag

SC Wegberg II vs. TuS Keyenberg 3:1 (2:1)

Das Spiel der Wegberger Reserve gegen den TuS Keyenberg war schon vor dem Anstoß mit keinem guten Omen versehen, denn der Wegberger Aschenplatz stand aufgrund des Dauerregens leicht bis schwer unter Wasser. Adam Neef nutzte nach 5 Minuten das erste mal die Vorzüge bei Pfützen auf dem Platz und lupfte den Ball nach Zuspiel von Marc Fischer über die Abwehr und den Torwart ins Tor. Der Sportclub mit etwas mehr Ballbesitz erspielte weitere Chancen, jedoch war der nächste Erfolg auf dem Konto der Gäste zu verbuchen. Eine schöne Doppelpassstaffette ließ die Wegberger Defensive alt aussehen und führte nicht ganz unverdient nach 38 Minuten zum 1:1 Ausgleich. Die Antwort hatte der SC dann 4 Minuten später. Feeistoßflanke von Fischer auf Nazim Baliu, der den Ball ins Tor köpfte.
Nach dem Seitenwechsel der SCW weiter auf Torejagd, eine Ecke in der 55. Minute wieder durch Marc Fischer vorbereitet führte dann zum 3:1, denn Baliu hielt wieder seine Rübe hin und zwar erfolgreich. Der SC schraubte einen ganz zurück und ließ die Keyenberger noch einige Male vors Tor kommen, doch entweder war es Glück oder auch Unvermögen, dass kein weiterer Auswärtstreffer mehr gelingen sollte, sodass am Ende ein 3:1 auf der Notitzkarte von SR Soto Perez stand und die SCW Reserve mit dem 3er weiter im Oberen Tabellendrittel mitspielt.

SC Wegberg vs. Spfr. Uevekoven II 1:1 (0:0)

Nachdem die Reserve das rote Geläuf nochmal etwas buckeliger gemacht hatte, durfte die Wegberger Erste im Kampf gegen die SF Uevekoven II ran. Die Gastgeber von Anfang an spielbestimmend kamen auch zu den ersten Annäherungen auf das Tor. Die erste gefährliche Chance hatte jedoch Uevekoven, nachdem SCW-Keeper Marc Baltes, Italo Cabral den Ball in den Fuß spielte, dessen Abschluss jedoch dann noch pariert werden konnte. Ansonsten war nichts zu sehen von den Gästen im Vorwärtsspiel. Anik Murati spielte nach einer halben Stunde schon den Torwart aus, fackelte am fünfer dann doch zu lange und ließ sich den Ball wieder von den Füßen schnappen. Torannäherungen von Michael Buschfeld und auch Jonas Ossenbrink blieben wirkungslos. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer zwar immernoch ein mäßiges Spiel, jedoch war klar zu erkennen, wer die 3 Punkte haben wollte. Anik Murati wiedermals frei vor dem Marcel Lennartz im Tor der Uevekovener, traf jedoch nur den Fuß des Schlussmanns. Nachdem Platzverweis für Uevekoven hatte der SCW noch mehr Ballbesitz. Michael Buschfeld setzte sich an der Grundlinie in der 73. Minute durch und wurde zu Fall gebracht. Elfmeter. Fehmi Gjosha tritt an und drischt den Ball in Richtung Ophover Mühlenweiher. Weiterhin 0:0. In der 80. Minute kam es dann zu einer Ecke die von Buschfeld herein gebracht wurde. Gestochert wurde am Ende am besten von Simon op den Berg der sich mit dem längst überfälligen ersten Saisontor belohnte. 3 Minuten später ist wieder Murati frei angespielt am 5 Meterraum, nimmt die Kugel mit der Brust an und versagt wiedermals kläglich. 5 Minuten später kam Uevekoven dann das dritte Mal in der 2. Hälfte über die Mittellinie und das wie man es hätte ahnen können, erfolgreich. Bastian Fücker setzt sich gegen 3 Wegberger über links durch, flankt in die Mitte, wo sich Baltes und Kolacz nicht einig sind, sodass Kapitän Simon Woitek zum 1:1 Ausgleich treffen konnte. Nach 91 Minuten hatte dieses Unheil dann sein Ende gefunden, was für den SCW mehr als nur ernüchternd war!

SCWaktuell – Der 11. Spieltag

Vik. Doveren – SC Wegberg 3:2 (0:1)

Die Erste Mannschaft des SC Wegberg ging stark Ersatzgeschwächt (beim Trainer Neuber angefangen) in die Partie gegen den Tabellennachbarn. Der Pfosten verhinderte nach 20 Minuten den ersten gefährlichen Angriff der Gastgeber. Auch glänzende Reaktionen von Aushilfskeeper Marc Fischer bewahrten den Sportclub in der ersten Halbzeit vor dem Rückstand, sodass der SC vor der Halbzeit in der 37. Minute nach einer Ecke glücklich in Führung ging. Jonas Ossenbrink scheiterte am Torwart, Alex Kolacz mit linkem Geschoss, staubte ab. Nach dem Seitenwechsel merkte man einigen Spielern die Müdigkeit der letzten Tage an. So wunderte sich keiner, als in der 60. und 62. Minute Viktoria Doveren das Spiel nach Ballverlusten in den Wegberger Angriffsreihe und schnellem Umschaltspiel drehte. Christian Görtz in der 77. Minute dann mit der Entscheidung nach Unstimmigkeit im Wegberger Fünfmeterraum, Kirsten Mölders Anschluss in der 87. Minute dann auch zu spät.

FC Dynamo Erkelenz – SC Wegberg II 3:2 (1:0)

Das von Trainer Mathias Wensorra als “Topspiel” betitelte Spiel zwischen dem Tabellensiebten (SCW-Reserve) und Tabellenführer Dynamo Erkelenz hielt, was es versprach. Ein packendes, ausgeglichenes Spiel mit einem glücklichen Sieger am Ende. Schon bevor der FC Dynamo in der 19. Spielminute in Führung gegangen war, kam der SCW durch Jonas Ossenbrink schon 2 Mal gefährlich vors Tor. Der Ausgleich gelang jedoch erst nach dem Seitenwechsel in der 49. Minute, nachdem Nazim Baliu im 16er gefoult wurde und der hochgerückte Michael Buschfeld den 11er verwandelte. Der Sportclub wollte den Favoriten ganz klar ärgern, doch nach 72 Minuten gelang den Erkelenzern wieder die Führung. Ein Gewaltschuss von Jonas Ossenbrink aus 16 Metern an die Latte und von da aus, über den Rücken des Ex-Wegberger und nun Dynamo Keeper Mehmet Kocakaya, ins Tor bedeutete den verdienten Ausgleich in Minute 74. In der hektischen Schlussphase kam es zu einem Zweikampf im Strafraum in der 89. Minute. Schiri Kranz ließ erst weiterlaufen, entschied dann jedoch nach Fahnenzeichen seines jungen Assistenten auf Strafstoß, welcher von Anatoli Dick zum 3:2 Endstand führte. Die rote Karte in der 96. Minute gegen Kevin Jäger brachte dem SCW dann auch nichts mehr ein.

SCWaktuell – Der 10. Spieltag

SC Wegberg – SV Golkrath 3:3 (2:1)

Besser, hätte der SC Wegberg garnicht in die Partie starten können. Den SV Golkrath nach dem Anstoß unter Druck gesetzt, Einwurf, Pass in die Tiefe, Buschfeld, Tor, Da waren noch keine 30 Sekunden gespielt. Die Führung tat dem Gastgeber sichtlich gut, musste man in den letzten Spielen öfters mal einem Rückstand hinterher laufen. Nach 10 Minuten kippte das Spiel jedoch ein wenig zu Gunsten Golkraths. Konnte Marc Baltes im Tor noch 2 Minuten vorher entschärfen, als Dominik Zimmermann frei vor dem Tor stand, war dem in der 11. Minute nicht so, als die Golkrather einen Entlastungsangriff starteten und Zimmermann über die Wegberger linke Seite in den 16er eindringen konnte, um dann im langen Eck zu verwandeln. Nach dem Ausgleich sahen die rund 90 Zuschauer ein zerfahrenes Spiel auf einem tiefen Wegberger Rasen. In der 28 Minute hatte der SCW die Möglichkeit das 2:1 zu erzielen, denn Michael Buschfeld startet nach einem langen Ball von Florian Xhanija mustergültig in den Rücken der aufgerückten Golkrather Abwehr, sodass sich Libero Tim Gottschalk nur noch mit einem Handspiel zu helfen wusste um den Angriff zu unterbinden. Der Ball gelang trotzdem zu Buschfeld der nun auf das Tor zulaufen wollte. Schiri Dohmen pfiff jedoch, um diese Chance zu verhindern und dem Golkrather Spieler Gelb und dem SC einem Freistoss zu geben. Auch daraus wurde nichts, wie auch aus Flori Xhanijas Chance, als er 11 Meter frei vor dem Tor von Edip Kocakaya angespielt wurde, aber nur die Hände von Torhüter Marc Michel fand. Anders in der 42. Minute, als sich Xhanija wieder mal durchtankte und dieses Mal in die lange Ecke einschob zur 2:1 Halbzeitführung für den SCW.
Nach dem Seitenwechsel unverändertes Bild, beide Mannschaften auf Augenhöhe, der SC Weberg jedoch mit dem gefährlicheren Offensivspiel. In der 60. Minute jedoch ein Ebenbild des 1:1 Ausgleichs, Dominik Zimmermann über links und ins lange Eck zum 2:2. Der SC fand die Antwort aber prompt, Baltes mit einem langen Abschlag, der unfreiwillig von Golkraths Innenverteidiger verlängert wurde und so Michael Buschfeld auf die Reise schickte, der den Ball nur noch über den herausgeeilten Michel lupfen musste, Aber auch diese Führung musste der Sportclub wieder hergeben und schlug sich im wahrsten Sinne des Wortes mit den eigenen Mitteln, denn eine Flanke in der 72. Minute fand den Weg auf den eingewechselten Felix Johnen, der in Stürmermanier die Pille in den eigenen Giebel köpfte. Die letzten 18 Spielminuten waren dann sehr zerfahren mit vielen langen Bällen und noch einer unerklärlichen gelb-roten Karte für Wegbergs Anik Murati, der für 2 Allerweltfoulspiele jeweils den gelben Karton erhalten hatte. Somit steht der Sportclub wieder mit geknicktem Gesicht nach 90 Minuten da, denn unter dem Strich war der Sportclub sicherlich nicht 3 mal zu unrecht in Führung gegangen, nur diese dann in 3 Punkte umzumünzen, da fehlt es der Neuber Elf im Moment noch an dem nötigen Quäntchen Glück.