SCWaktuell – Der 20. Spieltag

SC Wegberg – Germania Hilfarth 2:0 (1:0)

Das im Vorhinein als schwer betitelte Spiel gegen die abstiegsbedrohten Hilfarther bestätigte sich schon in der ersten Hälfte. Die Gäste standen tief in der eigenen Hälfte und warteten auf Konter um gefährlich zu werden. In den ersten zehn Minuten hatte der Sportclub durch Xhanija und Buschfeld schon die ersten guten Chancen, dann war jedoch Schluss mit gutem Fußball. Der Tabellenvierte passte sich dem fußballerischen Niveau der Gäste an. Hilfarth glänzte durch viele Nicklichkeiten und unterbrach den Spielfluß so oft wie möglich. Jede Entscheidung von Schiedsrichter Radünz wurde diskutiert und in Frage gestellt. Konsequenz daraus dann der Platzverweis von Spielertrainer Andre Bary in der 37. Spielminute. Der SC Wegberg antwortete darauf sportlich in der 43. Minute. Freistoßflanke Buschfeld von rechts, Flugkopfball Anik Murati, Tor. Nach einer lautstarken Ansprache in der Halbzeit von Trainer Neuber machten es die Männer in Grün dann in der zweiten Hälfte besser. Der Ball fand viele Stationen in den eigenen Reihen und die ein oder andere gute Chance entstand im Nu. Mevlüt Polat war es nach Buschfelds Zuspiel in der 66. Minute, der den Heimsieg mit dem 2:0 Treffer mehr oder weniger besiegelte. Polat schoss aus 11 Metern platziert ins linke Eck. Der Gastgeber wollte nicht viel mehr, die Gäste konnten nicht viel mehr, sodass nach 93 Spielminuten Schiri Radünz das mittelmäßige Kreisliga B Spiel beendete.

SC Wegberg II – Viktoria Wegberg 3:1 (2:1)

Im Platzderby zwischen der Reserve vom SC Wegberg und der Ersten Mannschaft von Viktoria Wegberg fand die Mannschaft von Trainer Richard Feller den besseren Start ins Spiel, welches mit 20 Minuten Verspätung durch den Gasttrainer Christopher Schiwietz angepfiffen wurde, da der angesetzte SR Soto Perez nicht kam. Wie es sich für so ein Spiel schon fast gehört, waren viele hart geführte Zweikämpfe vom Schiri zu bewerten, womit Schiwietz die Sache sicherlich nicht leichter gemacht wurde. In Führung gingen jedoch die Gäste nach 15 Minuten durch Maxim Berger, weil Wegbergs Innenverteidigung einen Moment nicht aufgepasst hat und Berger dann frei vor Kai Schmitz den Ball einschießen durfte. Jetzt waren die Wegberger jedoch aufgewacht und kamen durch gefährliche Standards von Holger Obertshauser zu einigen Gelegenheiten. Es dauerte jedoch bis zur 30. Minute ehe Adam Neef den Ausgleich markierte. Nach einem Obertshauser Freistoß gelangte die Kugel zu Neef, der aus 8 Metern den Ball durch die Hosenträger von Keeper Sinz löffelte. Kurz vor der Halbzeit, in Minute 41, steckte Neef den Ball auf Ivan Elia durch, der das Runde aus halb linker Position ins Eckige schlenzte. Nach dem Seitenwechsel beruhigte sich das Spiel dann etwas, wobei der SC weiter die Kontrolle behielt. Nach einer Stunde wurde Elia vor dem rechten Strafraumeck von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoß versenkte Holger Obertshauser mit seinem brillanten linken Fuß durch die Finger von Viktorias Schlussmann zum 3:1 Endstand.

SCW Aktuell – Der 19. Spieltag

Ay-Yildizspor Hückelhoven – SC Wegberg 1:2 (0:1)

 
Nach dem 0:0 Unentschieden im Hinspiel, wollte die Neuber-Elf mehr im Spiel gegen Ay-Yildizspor machen und warf sich von der ersten Sekunde mit voller Kraft gegen die heimstarken Hückelhovener. Diese verstanden es von Beginn an, den Ball gut in die Schnittstellen der Wegberger zu spielen und dadurch immer für eine gefährliche Chance gut zu sein. Jedoch spielte sich das Spiel zwischen den beiden Mannschaften vorzüglich im Mittelfeld ab. Auf der einen Seite Murati und Ossenbrink, auf der anderen Uslu und Yavas mit guten Chancen für die jeweilige Führung. Nach einem Schnitzer in der Defensive Hückelhovens, war Michael Buschfeld Nutznießer eines Kocakaya Passes, den er erst an den Schlussmann schoss und anschließend mit dem darauf folgenden Abpraller die 1:0 Halbzeitführung für den Sportclub erzielte. Nach dem Seitenwechsel waren dann die Gastgeber dann am Drücker. Die etwas wacklige Wegberger Defensive ließ den gastgebern einige Möglichkeiten zu, doch waren es wieder die Gäste die das Spiel hätten entscheiden können. Die schönste Kombination im ganzen Spiel mit jeweils einem Kontakt zwischen Polat, Xhanija, Kocakaya, Murati und am Ende Ossenbrink fand nur den Weg über Torwart Harun Karakoc zur Ecke, der bei Ossenbrinks Abschluss schon am Boden lag und trotzdem angeschossen wurde. Kurz nach dieser Aktion fand ein Ball in die Tiefe dann Ehad Polat, der mit einem strammen Schuss in der 60. Minute dann das Unentschieden erzielte. Nun war der Gast wieder gefragt und versuchte auch zu antworten. Dies gelang jedoch erst in der Schlussminute. Nach einer Ecke konnte Mevlüt Polat den Abpraller auf das Tor der Hückelhovener bringen, welcher noch entscheiden zum 2:1 vom Heimteam abgefälscht wurde. Am Ende zwar glücklich, jedoch keineswegs unverdient, wenn man die couragierte Leistung der Wegberger betrachtet!
 

TuS Germ. Kückhoven – SC Wegberg II 2:1 (0:0)

 
Nach dem Spiel wirkte Richard Feller ziemlich unentspannt auf der Bank des Sportclubs. “Das war ein scheiss Spiel. Alle haben heute nicht ihre 100% abgerufen”. Nachdem die Jungs bei dem Tabellennachbarn aus Erkelenz gepunktet hatten, waren schon die Gemüter auf Auswärtssieg gestellt. In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer im Stadion an der Schule in Kückhoven einen grottenschlechten Kick von beiden Mannschaften. Darauf reagierte der Trainer der Gäste und setzte den Allstar Dominik Ziem in den Sturm. Mit Erfolg. Ziem war es, der in der 57 Minute das Führungstor erzielte. Dann kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und verlangten das Unentschieden. Nach 69 Minuten musste Patrcik Brendel im Tor der Wegberger das erste Mal hinter sich greifen. Nach dem Ausgleich wirkte Kückhoven noch engagierter und war auf das 2:1 raus. In Minute 85 nutzte Jens Simon dann eine Unachtsamkeit zwischen Carsten Cohnen und Patrick Brendel aus, der Endstand, 2:1.

SCWaktuell – der 18. Spieltag

SC Wegberg – SC 09 Erkelenz 1:0 (0:0)

 
Von Anfang an für viel Trubel sorgte die Auswahl des Spielfeldes auf dem städtisch gepflegten Gelände des Hans-Gisbertz Stadion. Die Verantwortlichen hatten die Wahl zwischen einem nicht gewalzten und langhaarigen Rasenplatz und einem buckeligen Ascheplatz. Man entschied sich dann für das kleine Übel und ging auf Asche. In der ersten Halbzeit war der Wegberger Sportclub mit mehr Spielanteilen und ließ die Kugel durch die eigenen Reihen laufen. Das Spiel befand sich hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen, zu hochkarätigen Torchancen sollte es in der ersten Halbzeit, in einem sehr kampfbetonten Spiel jedoch nicht kommen. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aus Erkelenz dann etwas besser in die Partie und versuchten, sich Torchancen herauszuarbeiten, aber auch der Tabellenzweite hatte viele Ballannahmefehler im Spiel zu verzeichnen. Ab der 60. Minute war dann wieder der SC Wegberg dran und kam auch durch gefährliche Hereingaben von Alex Kolacz, Jonas Ossenbrink und Edip Kocakaya zu den ersten etwas besseren Chancen. In der 79. Minute kam es dann 30 Meter vor dem Tor zu einem Foulspiel der Erkelenzer. Der eingewechselte Michael Buschfeld brachte den Ball scharf zwischen 11-Meter Punkt und Torraum, wo der einlaufende Florian Xhanija die Rübe hinhielt und das Tor des Tages erzielte. In den letzten 10+4 Minuten versuchte Erkelenz dann nochmal mit langen Bällen das Tor zu erzielen, jedoch erfolglos, sodass der umsichtig leitende Sciedsrichter Heiko Holz um 16:43 Uhr mit dem ersehnten Schlusspfiff das Spiel beendete.
 

SC Wegberg II – SC 09 Erkelenz II 2:1 (0:1)

 
In der 89. Minute war der Jubel groß, als sich die beiden A-Jugendlichen Yannick Wersich und Patrick Windges im 16er durchkombinierten und Windges dann zum 2:1 Siegtreffer für die Feller-Elf einschoss. Denn am Anfang der Partie gingen die Gäste aus Erkelenz verdient mit 1:0 in der 13. Minute in Führung, nachdem die Wegberger Hintermannschaft sich noch im Tiefschlaf befand. Kai Schmitz parierte in der 7. und 12. Minute zwei Mal großartig im 1 gegen 1, bei der dritten Nachlässigkeit in Minute 13 trifft ihn jedoch keine Schuld. Das Tor der Erkelenzer war aber dann ein “Hallo Wach”-Ruf für die grün gekleideten Wegberger. Vor allem nach dem Seitenwechsel spielten die Wegberger sehr ansehnlich. Yannick Wersich im Doppelpass mit dem eingewechselten Ivan Elia, umkurvt Erkelenz Schlussmann und schiebt in der 48. Minute zum Ausgleich ein. Der Sportclub wollte jetzt mehr, Ivan Elia in der 71. Minute mit schönem Dribbling im Erkelenzer Strafraum, jedoch knapp am Tor vorbei. Überfällig dann die anfangs beschriebene Szene kurz vor Schluss zum 2:1, welches dann auch über die Zeit gerettet werden konnte.

SCW aktuell – Der 17. Spieltag

SV Helpenstein II – SC Wegberg 1:6 (1:1)

Das bekannt schwere Spiel auf dem kleinen Helpensteiner Kunstrasenplatz endet am Ende deutlich für die Jungs von Trainer Uwe Neuber. Helpensteins Reserve stand von Anfang an sehr tief und versuchte mit langen Bällen immer wieder Nadelstiche zu setzen. In der 11. Minute ging der SC in Führung, nach einem langen Ball von Pascal Dömges auf Michael Buschfeld, der das Spielgerät kaltschnäuzig zur 1:0 Führung ummünzte. Zwar machte der SC weiter das Spiel, jedoch gingen viele Bälle durch individuelle Unkonzentriertheiten verloren. In der 33. Minute reduzierte Helpenstein sich dann durch einen Kopfstoß von Julian Menzel an Alexander Kolacz selbst . In der 40. Minute kam es nach einer Ecke für den SC zum 1:1. Flori Xhanija vertendelte den Ball am Strafraum gegen Helpensteins Erkan Bebek, der den Ball ein paar Meter führte und den weit aufgerückten Marc Baltes mit einem platzierten Fernschuss aus 50 Metern kalt erwischte. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste sehr motiviert auf den Platz und machten binnen 10 Minuten alles klar. Edip Kocakaya, nach Zuspiel Buschfeld, schob in der 50. Minute den Ball gekonnt zum 2:1 ins Heimtor. Erneut über links, tankte sich Alex Kolacz in der 52. Minute bis zur Grundlinie durch und legte den Ball auf Anik Murati quer, der mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung den Ball ins rechte untere Eck platzierte. Normen Greven nahm in der 54. Minute einen schönen Ball auf den zweiten Pfosten von Mevlüt Polat im Rutschen an und legte nochmal auf Murati zum 4:1 rüber. In der 67. Minute knallte Mev Polat einen Freistoß aus 16 Metern an die Latte, Wegbergs Neuzugang Carsten Hintze staubt anschließend zum 5:1 ab. Das letzte Tor des Tages erzielte dann Polat selbst, der nach einem Foulspiel an Michael Buschfeld im 16er den fälligen Elfmeter rechts einschob.

SV Immerath II – SC Wegberg II 2:2 (1:0)

Die Reserve von Trainer Richard Feller war beim Gastspiel in Immerath durch Verletzungen und Kommunion stark reduziert. Die Mannschaft konnte aus dem Kader der A-Jugend mit Yannick Wersich, Patrick Windges, Carsten Cohnen und Nils Dreifeld jedoch adäquat ergänzt werden .”Die Jungs haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht!”, so Feller nach dem Spiel. Die Mannschaft vom SCW war klar über 90 Minuten spielbestimmend. Vor allem in der 2. Halbzeit wurde eine Hülle von Torchancen sehr gut herausgespielt, die die zwischenzeitliche Führung gut hätten ausbauen können. Diese blieben jedoch ungenutzt. Die 1:0 Führung der Gastgeber in der 31. Minute durch Michael Görres kam aus dem Nichts heraus. Nach der Pause sahen die Zuschauer dann einen Sturmlauf der Wegberger Reserve. Hochverdient dann das 1:1 durch Holger Obertshauser, der sehr schön von Kirsten Mölders in der 54. Minute bedient wurde und den Ball volley in den Winkel ballerte. In der 58. Minute spielt Patrick Windges einen scharfen Pass in die Tiefe auf Mölders, welcher vom Immerather Schlussman gelegt wurde. Die Konsequenz: Rot und Elfer. Marc Fischer verwandelt diesen dann ganz sicher ins rechte Eck. In der 75. Minute springt Patrick Windges dann eine Flanke unglücklich an die Hand, was Schiri Carlos Felipe dazu veranlasste, wieder auf den Punkt zu zeigen. Auch dieser Elfmeter wurde verwandelt. Anschließend gabe es noch zig Chancen für den SC. Kurz vor Schluss wird Kirsten Mölders noch an der Mittellinie hart gefällt und lässt sich daraufhin zu einer Tätlichkeit hinreißen. Die folgliche rote Karte brachte dann den Schlusspunkt der Partie, welche für den SCW sicherlich hätte besser enden können.