SCWaktuell – Der 10. Spieltag

Viktoria Doveren – SC Wegberg 0:4 (0:2)

Das Spiel stand unter dem Widersehen zweier Brüder auf dem Fußballplatz. Der im Sommer zum SC Wegberg gewechselte Resul Kartal durfte nun für 90 Minuten das erste Mal in einem Meisterschaftsspiel gegen seinen Bruder Vural antreten und entschied das “Brüderduell” auch glatt mit 2:0 für sich. In den letzten zwei Partien hatte der SC Wegberg bereits früh 2:0 in Rückstand gelegen, das galt es heute mit allen Mitteln zu verhindern. Hinten raus lief der Ball gut über die Außen nach vorne, Kartal konnte in der 14. Minute auch schon seine erste Schusschance verzeichnen. Nach einer knappen halben Stunde marschierte Pascal Dömges mal über die linke Außenschiene. Nachdem er drei Verteidiger hat aussteigen lassen, brachte er eine flache harte Flanke auf Anik Murati, der auf den frei stehenden Jonas Ossenbrink verlängerte. Aus 10 Zentimetern war es dann für Ossenbrink nur noch Formsache, den Ball zum 1:0 unterzubringen. Der SC nahm sich dem Ergebnis an, spielte weiter in Richtung 2:0. Doveren hatte vielleicht die ein oder andere gute Gelegenheit, jedoch wirklich brandgefährlich wurde es für Wegbergs Keeper nicht. Kurz vor der Halbzeit gelang den Grünen dann noch das 2:0. Anik Murati gelangt über rechts in den Strafraum, stochert den Ball zu Resul Kartal, der den Ball dann auch irgendwie ins Tor deichselt. Nach dem Seitenwechsel blieb der erwartete Sturmlauf der Gastgeber aus. Stattdessen hatte der SC Wegberg mehrere 100-%ige Chancen ausgelassen, was Trainer Uwe Neuber etwas fuchsig machte. Allein Anik Murati stand zwei Mal blitzeblank vor dem Kasten, scheiterte aber entweder an dem zu klein geratenen Tor oder Doverens Daniel Horn. 20 Minuten vor Schluss machte dann Kartal alles klar. Mevlüt Polat steckt den Ball schön in die Gasse, Kartal dann kaltschnäuzig zum 3:0 ins kurze Eck. Um einen weiteren Zähler schraubte dann Anik Murati noch das Ergebnis in die Höhe. Der eingewechselte Michael Buschfeld, der kurz vorher noch einen doppelt so schweren Gegenspieler Huckepack nehmen musste, spielte den Ball clever zu Murati, der dann aus der Drehung den 4:0 Endstand besiegelte.

SC Wegberg II – SV Immerath II 1:4 (0:2)

Die SCW-Reserve muss wieder eine Niederlage mit mehreren Gegentoren hinnehmen. Der Sportclub macht sich jedoch häufig das Leben selber schwer, indem das Spiel kontrolliert wird, dann aber durch individuelle Fehler der plötzliche Rücklstand auftritt. In diesem Fall verliert Ersen Kapar in Minute neun den Ball im Aufbauspiel. Immerath nutzt die Chance direkt und steckt den Ball auf den durchstartenden Dennis Dreher, der das Spielgerät knapp an der Hand von Keeper Marc Fischer vorbei ins Tor unterbringt. Nach dem 1:0 ging es weiter mit viel Ballbesitz für den SC, jedoch ohne Idee für den letzten Pass. Stattdessen Immerath wieder vor dem Wegberger Tor. Marcel Schläger verliert über links ein Kopfballduell, der anstehende Flankenlauf samt Abschluss konnte dann nicht mehr verhindert werden. Vor der Pause zeichnete sich Marc Fischer im Wegberger Tor noch zwei Mal in 1:1 Situationen aus. Nach dem Seitenwechsel kommt der Sportclub dann gut in die Pötte, Marcel Schläger setzt sich über links schön durch und krönt sein Dribbling mit einem satten Schuss ins Tor. Direkt im Gegenzug dann schon wieder das 1:3 aus Wegberger Sicht. Ersin Tezcan legt im 16er Quer auf Idris Börek, der nur noch einschieben muss. Der SCW gibt sich jedoch nicht auf und hat auch von nun an etwas mehr Spielidee nach vorne. Nach Flanke von Schläger gelangt der Ball dann an die ausgestreckte Hand eines Immerather Spielers, Schiedsrichter Franz Caron erkannte jedoch nicht auf Strafstoß (56.). Daraufhin wurde Trainer Richard Feller aus dem Innenraum verwiesen, da er sich etwas zu sehr erzürnte. Nach einer knappen Stunde kommt Immerath nochmal über rechts. Dennis Drehers Schuss geht erst an die Latte, von dort aus dann zu Tezcan und ins Wegberger Tor. Danach war die Luft ein bisschen raus, Marcel Schläger vergibt noch einmal drei Meter vor dem Tor, mehr war aber wieder nicht drin für die Zweite Mannschaft des SC Wegberg.

SCWaktuell – Der 9. Spieltag

SC Wegberg – Spfr. Uevekoven II 4:2 (1:2)

​Trainer Uwe Neuber erwähnte vor dem Spiel ausdrücklich, dass man dieses Mal doch bitte von Anfang an wach und engagiert ins Spiel startet, um nicht wieder einem Rückstand hinterher zu laufen. “Das Spiel wird heute in der letzten halben Stunde entschieden”, so seine Prognose vor dem Spiel. Mit dieser Aussage sollte Neuber recht behalten. Den Uevekovenern sah man in den ersten 20 Minuten die Motivation, getragen durch die beiden Alt-Wegberger Felix Johnen und Alex Kolacz, sichtlich an. Zu einem müden Start des SC kam ein robuster Gast aus dem gegenüberliegenden Uevekoven. Verdient dann sicherlicherlich auch die frühe 2:0 Führung. Ein langer Ball konnte nicht ausreichend von der Wegberger Innenverteidigung geklärt werden und landet Dennis Halfpap auf dem rechten Schluppen. Der nimmt Maß und verwandelt den Ball von der Unterkante der Latte auf den Boden und dann ins Netz(6.). Einen gut vorgetragenen Konter verwandelt Uevekovens Alexander Dethloff dann in der 19. Minute mit einem strammen Flachschuss zum 2:0. Die Gäste hätten die Führung noch einmal ausbauen können, Marcel von Dahlens Schuss lenkte Wegbergs Marc Baltes im Tor jedoch noch gegen den Pfosten. Früh mussten die Gäste schon in der 18. Minute verletzungsbedingt wechseln. Mit der Auswechslung von Alex Kolacz kam jedoch für den SC Wegberg die Wende. Der erste gefährliche Angriff über die rechte Seite gelangt in die Mitte, Mevlüt Polat steckt durch auf Landsmann Resul Kartal, der den Ball kompromisslos ins kurze obere Eck zimmert (23.). Kurz vor der Halbzeit dann noch zwei Aufreger, die nicht zugunsten des SCs ausgingen. Moritz Zohren kämpft sich über rechts durch und dribbelt sich in den Strafraum. Dort wird er von einem Uevekovener unfair mit dem Ball ins aus gegrätscht, jedoch nicht mit der Folge Strafstoß, sondern Eckball. In der 42. Wird Anik Murati durch die Mitte geschickt, sein Ball landete jedoch von der Latte im Toraus. Besser machte es Murati nach dem Seitenwechsel. Mevlüt Polat schickt Murati mit einen Pass in der 51. in ein Laufduell. Dieses entschied er für sich und krönte den Sprint mit einem souveränen Flachschuss ins Tor. Der SC Wegberg gab sich jedoch nicht damit, setzte weiter alles nach vorne. Schusschancen durch den eingewechselten Jonas Ossenbrink (63.) und Polat (69.) blieben ungenutzt. Die Chance zur Führung hatte dann auf der anderen Seite Marcel von Dahlen, der scheiterte mit seinem Schlenzer jedoch erneut am Wegberger Schlussmann. Wieder wird Murati 20 Minuten vor Schluss in den Rücken der Uevekovener Abwehr geschickt und gelangt in den 16er. Dort wird er von zwei Verteidigern so bearbeitet und gehalten, dass er nur noch im Fallen zu einem Schuss in der Lage ist. Wieder entschied der Schiedsrichter nicht auf Strafstoß. In der 74. Minute lupfte dann Flori Xhanija einen Ball über die Uevekovener Abwehr auf Kartal. Der behielt aus 11 Metern die Nerven und traf zur 3:2 Führung. Eine unschöne Szene dann eine Viertelstunde vor Schluss in Höhe der Mittellinie. Mit Ansage fliegt Patrick Jäger in den ballführenden Edip Kocakya, der ihn einige Male hatte alt aussehen lassen. Für das brutale Einsteigen gab sah Jäger jedoch nur die gelbe Karte. In der 85. Minute war es dann wieder die Kombo Xhanija/Kartal, die über Links dann alles klar machten, Kartal schlenzte mit seinem 10. Treffer dieser Saison den Ball ins lange Eck. In der Nachspielzeit hätte auch noch das 5:2 fallen können, Pascal Dömges krönte seine gute Leistung jedoch nur mit einem Lattenschuss.

SCWaktuell – Der 8. Spieltag

​SV Schwanenberg II – SC Wegberg 2:6 (2:3)

Der Favorit aus Wegberg zeigte in der ersten halben Stunde eine beschämende Leistung, analysierte 1. Vorsitzender und Interimstrainer Gottfried Reiners zur Halbzeit. Man merkte, dass sich alle grünen Spieler noch im Tiefsschlaf befanden, ausgenutzt wurde das von einer gut eingestellten Schwanenberger Reserve erst nicht (1. und 14. Minute), nach einer halben Stunde jedoch dann schon. Über Links konnte Kevin Giemza sich einfach durchsetzen, legte dann den Ball an den 16er zurück, dort konnte Patrick Kohnen unbedrängt den Ball zum 1:0 einschieben. Sinnbildlich dann in der 34. Minute das 2:0. Yannick Wersich spielt aus der Bedrängnis heraus einen schlaffen Pass zurück zu Keeper Marc Baltes, übersieht jedoch, dass Sascha Schiwy bereits in diese Richtung unterwegs war und somit ihm den Ball wunderschön in den Fuß. Schiwy macht kurz 2-3 Schritte und schießt den Ball am hervorgerückten Wegberger Schlussmann vorbei zum 2:0 ins Tor. Dass war dann aber das Signal an alle Wegberger. Fünf Minuten später gelangt der Ball über Umwege titschend zu Resul Kartal. Der macht nichts anderes, als aus 20 Metern den Ball volley ins rechte obere Eck zu zimmern. Eine Minute später dann wieder Kartal. Über Links wird der Ball zu ihm gespielt, Drehung, Schuss mit Links ins Eck, Tor. Die aufkommende Unsicherheit der Gastgeber nutzte der Sportclub erneut noch vor der Halbzeit. Anik Murati setzt sich wunderschön durch und gelangt wieder über die linke Seite in den Strafraum. Der Querpass erreicht Patrick Windges, der nur noch den Fuß zum 3:2 hinhalten muss. Nach dem Seitenwechsel machte der Sportclub dann schnell alles klar. Ein schöner Doppelpack von Anik Murati (52. Abstauber, 54. Fernschuss mit links) stellte schnell die Weichen Richtung Sieg. Resul Kartal schnappte sich in der 58. dann nochmal den Ball und machte das Endergebnis mit einem Sololauf und erfolgreicher Vollstreckung dann perfekt. Denn nach dem Treffer schaltete der SC drei Gänge zurück und ließ hinten nichts mehr anbrennen. Vorne entstand vielleicht noch die ein oder andere gute Torchance durch Flori Xhanija und Michael Buschfeld, jedoch ohne erfolgreichen Ausgang.

SC Wegberg II – Germania Kückhoven II 4:0 (1:0)

Nach einer zuletzt anhaltenden Durststrecke, konnte die Zweite Mannschaft des SC Wegberg gegen Germania Kückhoven II endlich nochmal 3 Punkte auf der Haben-Seite verbuchen. Der SC machte früh Druck auf den Gegner und konnte bereits in der 8. Minute einen Fehler erzwingen. Der Ball machte ein paar Stationen in den Wegberger Reihen und gelangte am Ende bei Nils Dreifeld, der die 1:0 Führung erzielte. Der Gastgeber aus Wegberg war danach weiter die bessere Mannschaft, Aushilfskeeper Aron Macario konnte sich nur durch sein Aufbauspiel von hinten heraus auszeichnen. Das wohl schönste Tor des Tages schoss Michael Bronckhorst kurz nach dem Seitenwechsel mit seiner linken Klebe. Für ihn sicherlich ein gutes Gefühl, da er nach über einjahriger Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses endlich nochmal in der Startformation anfangen durfte. Auch sehenswert war das 3:0 per Lupfer durch Robin Jansen in der 65. Minute. Endgültig den Deckel drauf machte dann Altmeister Adam “The Flash” Neef. Nach einem seiner gefürchteten Dribblings konnte er den Ball so aufs Tor bringen, dass er abgefälscht am Torwart vorbei in der 78. Minute im Kasten einschlug. Danach war Schluss mit dem Tore schießen, für den Sportclub sicherlich auch darum ein tolles Ergebnis, weil die zuvor bemängelte Chancenverwertung endlich nochmal stimmte!

​SCWaktuell – Der 7. Spieltag

SC Wegberg – SC 09 Erkelenz 1:0 (0:0)

Der Jubel um 14:17 war wohl in ganz Wegberg zu hören. Mit der letzten Aktion erzielte Michael Buschfeld die verdiente 1:0 Führung für den SCW. “Der Sieg war absolut gerechtfertigt. Wir waren über 90 Minute  die Mannschaft, die das Spiel gestaltet und nach vorne gespielt hat.” bilanzierte Richard Feller, der Uwe Neuber urlaubsbedingt vertreten hatte. In der ersten Halbzeit merkte man den Erkelenzern schon an, dass sie hinten drin gut eingestellt waren. Gegen die kompakt stehende Defensive versuchte der Sportclub über die Außen zu Chancen zu kommen. Nach einer Viertelstunde dann die erste gefährliche Chance durch Resul Kartal, der einen von Edip Kocakaya abgelegten Ball Drop-Kick knapp über das Gehäuse setzte. Gefährlich war dann jedoch nur noch ein abgefälschter Distanzschuss von Mevlüt Polat und eine kurz ausgeführte Ecke, die ebenfalls Resul Kartal knapp neben den Pfosten setzte. Nach dem Seitenwechsel hatte der SC direkt zwei hochkarätige Chancen. Anik Murati erreicht Resul Kartal mit einem hohen Pass am 11-Meter Punkt, der löffelt den Ball jedoch nur knapp am Tor vorbei. Kurze Zeit später kombinierte sich der SC erneut vors Tor, Edip Kocakayas Schuss war jedoch dann zu ungenau. Die Zeit rannte dem SC Wegberg etwas davon, riesige Chancen gab es nicht mehr wirklich, obwohl man bereits alles nach vorne geworfen hatte. In der zwei Minütigen Nachspielzeit bekam der SCW dann noch nach einem Handspiel im Mittelfeld einen Freistoß zugesprochen. Jeder auf dem Platz wusste, dass das jetzt die letzte Aktion werden würde. Mevlüt Polar bringt den Ball hoch in den Strafraum, Edip Kocakaya legt quer auf den eingewechselten Michael Buschfeld, der die Kirsche dann aus 10 Centimetern über die Linie drückte. Dann war das Spiel aus und die Freude auf Seiten der Wegberger natürlich riesengroß!
SV Niersquelle Kuckum II – SC Wegberg II 2:0 (1:0)

Das vorgezogene Spiel zwischen der Reserve des SV Kuckum und der, des SC Wegberg verlief am Ende etwas enttäuschend für den SCW. Ehrenvorsitzender Hubert Reiners lobte die engagierte Leistung der Zweiten und auch Trainer Feller zeigte sich trotz der Niederlage ganz zuversichtlich, da die Leistung auf dem Platz stimmte. Nach 21 Minuten kam der Gastgeber durch eine Bogenlampe das erste Mal gefährlich und auch direkt erfolgreich vors Tor. Keeper Marc Fischer und Björn Mertens waren sich nicht ganz einig, wer den Ball denn nun verteidigt, Nutznießer war Kuckums Dominik Zumahr, der die Führung erzielte. Das Spiel zwischen dem Tabellenersten und dem Vorletzten entwickelte sich zu einem ausgeglichenen Schlagabtausch. Nach der Halbzeit war Kuckum dann etwas drückender und hatte mehr Spielanteile nach vorne. Belohnt wurden Sie mit dem 2:0 durch Andre Behren in der 55. Minute. Anschließend schaltete die Heim-Elf ein paar Gänge zurück, der Sportclub konnte jedoch keine wirkliche Torgefahr ausstrahlen. Somit war in den letzten 30 Minuten auch kein Tor auf beiden Seiten mehr zu verzeichnen, am Ende bleibt für den Trainer des SC Wegberg jedoch die spielerisch gute Leistung, an der es in den vergangenen Woche etwas haperte.

SCWaktuell – Der 6. Spieltag

​SCWaktuell – Der 6. Spieltag
SV Baal – SC Wegberg 0:4 (0:2)
“Zur Halbzeit muss es hier mindestens 6:0 stehen” bilanzierte Coach Uwe Neuber im Einklang mit den mitgereisten Wegberger Zuschauern. Der SC Wegberg hatte von Beginn an das Spiel im Griff. Nach vier Minuten dann die erste Großchance durch Michael Buschfeld, der frei vor dem Tor nur den Keeper treffen konnte. Drei Minuten später machte er es dann aber besser,  traf mit seinem Schuss auch nur Hendrik Scheufen, jedoch setzte Anik Murati mit dem Kopf zur 1:0 Führung nach. Der SC Wegberg spielte weiter fröhlich nach vorne, jedoch war es wieder Michael Buschfeld frei vor dem Tor, der die Führung nicht ausbaute. Mevlüt Polat und Edip Kocakaya setzten in der 17. Minute die Baaler Abwehr so unter Druck, dass Kocakaya gegen seinen Ex-Club den Ball eroberte und zum 2:0 frei vor dem Tor einschieben konnte. Der Gast aus dem Schwalmtal schaltete jedoch auch nach der frühen 2:0 Führung nicht ab und marschierte weiter nach vorne. Doch das Glück war dieses Spiel weder mit Michael Buschfeld, noch mit Jonas Ossenbrink. Beide hatten einige Hochkaräter auf dem Fuß, die die Führung gut und auch nicht unverdient auf 6 Tore hätten hochschrauben können. Nach dem Seitenwechsel wehrten sich die Baaler dann etwas besser und setzen mehr dagegen. Jedoch konnte Mevlüt Polat aus der Distanz, nach klasse Vorarbeit von Kocakaya, früh in der 47. Minute das 3:0 erzielen und nahm somit etwas die Spannung aus dem Spiel nehmen. Baal kam in der zweiten Halbzeit zwei Mal gefährlich vors Wegberger Tor. Einmal verhindete Wegbergs Schlussmann Marc Baltes mit einer guten Tat den Einschlag(68.), einmal der Querbalken (75.). Ob frei vor dem Tor oder per Fallrückzieher (beides Ossenbrink), noch aus der Distanz (Polat), der Ball wollte nur noch einmal über die Linie. In Minute 85 spielt Flori Xhanija einen glänzenden Ball in den Rücken der Abwehr auf Altmeister Edip Kocakya, der mit seinem 2. Tor das Endergebnis von 4:0 perfekt machte!
SC Wegberg II – SV Holzweiler II 1:2 (0:1)
Trainer Richard Feller musste gegen den SV Holzweiler II auf einige Spieler verzichten. Urgestein Holger Rhein rückte so nochmal in den Kader und bewies nach seiner Einwechslung, dass seine Pferdelunge immer noch gut in Takt ist. In Hälfte 1 startete der SV Holzweiler gleichermaßen gut in die Partie. Beide Mannschaften hatten gute Möglichkeiten auf den ersten Treffer. In Minute 40 schnappte sich ein Spieler von Holzweiler am eigenen 16er den Ball, geht im Mittelfeld durch 3 Spieler des SCW durch, legt den Ball nach rechts außen, von dort brachte Mark Schulz den Ball in die Mitte, wo Thomas Rütten den Ball zum 0:1 einschoss. Der SC Wegberg war über das ganze Spiel nicht eng genug bei den Leuten bilanzierte der Trainer des SC Wegberg. In der 2. Halbzeit waren weiterhin beide Mannschaften mit vielen Torchancen. Ein schöner Ball von Patrick Windges in den Lauf von Simon op den Berg, der lupft das Spielgerät über den Torwart des SVH. Ein wirklich wunderschönes Tor. Im Gegenzug war es dann wieder die Ballfreiheit, die der SC den Gästen gab, welche zum 1:2 führte. Niklas Küppers wird nicht angegriffen und setzt den Ball ins Netz. Die Führung hätte noch erhöht werden können, doch den von Torwart Patrick Brendel verursachten Elfmeter, setzten die Gäste an die Latte. In der Schlussviertelstunde lief Windges noch zwei Mal alleine aufs Tor, jedoch ohne Erfolg. Marcel Schläger mit einer guten Freistoßchance, jedoch pariert Patrick Manegold. In der Nachspielzeit noch ein indirekter Freistoß für den SC Wegberg, weil SVH Schlussmann Manegold den Ball zu lange in der Hand gehalten hatte. Marc Fischer legt den Ball Marcel Schläger auf den schwachen rechten Fuß, anstatt auf die linke Seite; das der Freistoß in die Hose ging, war Sinnbildlich für das ganze Spiel der Wegberger Reserve, so Feller. Danach war das Spiel aus. “Vom Prinzip her, hätte es auch 6:6 ausgehen können”, brachte der Trainer noch ein, am Ende jedoch keine unverdiente Niederlage.