SCWaktuell – Der 13. Spieltag 

​SC Wegberg – Germania Rurich 3:1 (1:1)

Es war mit Sicherheit nicht die Crème de la Crème auf der Asche im Wegberger Hans-Gisbertz Stadion am 13. Spieltag. Der SC Wegberg mit einer etwas ausgedünnten Truppe spielte gegen Germania Rurich, die sich in der ersten Viertelstunde etwas lustlos zeigten. Die Gäste stoppten nach zehn Minuten den heute extrem lauffreudigen Michael Buschfeld mit einem Foulspiel auf der rechten Seite circa 25 Meter vor dem Tor. Resul Kartal zirkelt den Ball über die Mauer auf den ersten Pfosten, wo der einlaufende Anik Murati den Ball mit dem Kopf ins Tor verlängert. Anschließend boten sich mehrfach gute Chancen, die Führung auf zwei, drei zu Null zu stellen, jedoch war die Wegberger Offensivabteilung etwas nachlässig geworden. So kam es dann in der 30. Minute, dass Rurich sich wieder ins Spiel brachte. Scheiterte Simon Zitz fünf Minuten vorher noch an Wegbergs Torwart Marc Baltes, machte es Zitz im zweiten Anlauf besser. Er ließ erst Wersich, dann op den Berg aussteigen, anschließend schlenzte er den Ball ins lange Eck zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel war dann klar zu sehen dass der SC Wegberg mehr auf die drei Punkte drängte als Rurich. Die wohl größte Gelegenheit bot sich auf, als Jonas Ossenbrink den Ball in der 72. Minute auf Buschfelds Kopf servierte. SR Julevic sah Buschfeld jedoch im Abseits, sodass sein Kopfballtor nicht zählte. In der 81. Minute setzt sich Resul Kartal dann erstklassig gegen 3 Leute über Links durch und kann so in den 16er eindringen. Seinen Flachschuss pariert Gästekeeper Sebastian Syben dann überragend, jedoch stand Buschfeld nur einige Meter von der Parade entfernt, sodass er seine tolle Tagesleistung mit dem 2:1 krönen konnte. In der 89. Minute erhöhte Patrick Windges noch auf 3:1. Windges, der nach einem verunglückten Fallrückzieher über Rückenschmerzen klagte, setzt einen Schuss aus 25 Metern Richtung Ruricher Tor Ab. Ob der Torwart ausrutschte oder den Ball nicht sehen konnte, bleibt an der Stelle ungeklärt, jedenfalls klingelte es noch einmal im Ruricher Kasten.
FC Dynamo Erkelenz – SC Wegberg II 1:2 (0:1)

Zum 13. und vorerst letzten Spieltag, reiste die zweite Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Erkelenz, wo der selbsternannte Aufstiegsfavorit FC Dynamo auf die Feller-Elf wartete und sich anschickte, den Vorsprung auf Tabellenführer Niersquelle Kuckum II zu verkürzen. Gebeutelt von einigen berufsbedingten Absagen, aber immerhin mit 13 Mann, ging der SCW in das Spiel. Dynamo Erkelenz versuchte von Beginn an, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken und früh zu attackieren sowie direkt ein schnelles Tor erzielen zu wollen. Jedoch zeichnete sich schon da ab dass Dynamo in des Gegners Hälfte zu kopflos agierte. Die erste Chance für den Sportclub besaß Anik Murati, nachdem er von Flori Xhanija freigespielt wurde, aber knapp verzog. Dynamo spielte sich im Anschluss zwei 100 prozentige heraus, beide Male aber in Weltklasse-Manier vereitelt von Wegbergs Schlussmann Marc Fischer, sodass Arthur Matern zwei Mal das Nachsehen hatte. Das war es aber auch schon in der ersten Halbzeit von Dynamo. Einen super vorgetragenen Kontor vollendete Anik Murati zur nicht unverdienten Wegberger Führung. Wie bei seiner ersten Chance steckte Flori Xhanija den Ball schön durch, diesmal ließ Murati dem Torwart aber keine Chance und vollendete ins lange Eck. Danach passierte bis zur Halbzeit nicht mehr viel, außer einiger hart geführter Zweikämpfe in einem nicht immer leicht zu leitenden Spiel für den ansonsten sehr souveränen Schiedsrichter, Michael Rohrbeck. Trainer Richard Feller war zur Pause zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft, mahnte jedoch davor, dass Dynamo mit einem brutalen Druck auf ein schnelles Tor nach der Halbzeit gehen wird. So kam es auch. Viel Ballbesitz, aber eben zu kopflos. Lediglich einmal spielte Dynamo einen Angriff zielstrebig zu Ende, woraus auch direkt der 1:1 Ausgleich entstand, welcher allerdings durch ein Eigentor von Kapitän Ersen Kapar zustande kam. Dynamo drückte weiter und spielte zielstrebiger als noch in Halbzeit 1. Allerdings war es entweder Torwart Marc Fischer, ein Abwehrbein oder das Unvermögen, welches eine Führung verhinderte. Als dann alles auf eine Punkteteilung hinauslief, kam es, wie es kommen musste. Wenn man vorne die Dinger nicht macht, bekommt man sie irgendwann eben hinten rein. So war es in Minute 87, als Resul Kartal, ein mustergültiges Zuspiel in die Schnittstelle der Abwehr zum 1:2 für den SCW verwertete. In den verbleibenden Minuten passierte nichts erwähnenswertes mehr, sodass der Sportclub ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt setzen konnte.

SCWaktuell – Der 12. Spieltag 

​SV Holzweiler – SC Wegberg 3:0 (2:0)

Im Spiel zwischen dem Tabellenzweiten aus Holzweiler und dem SC Wegberg auf Platz drei konnte der SVH den zweiten Platz mit einem 3:0 verteidigen. Die Partie startete auf dem holprigen Rasenplatz jedoch erst ganz gut für den Sportclub. Nach einer Viertelstunde gutem Spiel nach vorne kam Anik Murati über Links in den Strafraum zur ersten guten Torchance. Murati chipt den Ball über den Torwart, jedoch prallt der Ball erst gegen die Latte und dann gegen den Pfosten. Im Gegenzug kam auch Holzweiler zur ersten guten Chance. Der Ball wird auf Fabian Witthohn durchgesteckt, der den Ball dann direkt im Tor unterbrachte. Der vielbeschäftigte Schiedsrichter Kranz erkannte hier jedoch die knappe Abseitsstellung und pfiff das Tor zurück. In Minute 31 kam es dann zu einer nächsten guten Gelegenheit für den SCW. Nach einer Ecke auf den zweiten Pfosten nahm Edip Kocakaya den Ball per Direktabnahme und zwang Julian Behrens im Tor des SV Holzweiler zu einer Glanztat. Behrens lenkte das Spielgerät noch an die Latte, von da aus wurde der Ball dann geklärt. In der 34. Minute tauchte Gauvain Görtz dann nach einem Steilpass vor Wegbergs Keeper Marc Baltes auf. Görtz legt sich die Kugel an Baltes vorbei, der dann beim Versuch den Ball zu erhechten nur Görtz trifft. Den fälligen Elfmeter verwandelt Kapitän Thomas Krücken im linken oberen Eck. 5 Minuten Später dann die ähnliche Situation wie vor dem Elfmeter. Dieses Mal schlenzt Görtz den Ball jedoch direkt selbst zum 2:0 ins Tor. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel dann sehr zerfahren. Kaum Spielfluss kam auf, früh griffen beide Seiten zu Foulspielen um Angriffe zu unterbinden. In der 54. Minute setzt sich Sven Besancon über Links im Strafraum gegen 3 Verteidiger durch und spielt den Ball scharf, flach auf den 2. Pfosten wo Fabian Witthohn zum Einschuss bereit steht. In der letzten halben Stunde kam der SCW dann auch nicht mehr aus den Startlöchern, Tore Fehlanzeige. In der Schlussminute sah Resul Kartal noch die Gelb-Rote Karte nach einem an ihm verübten Foulspiel und anschließendem Gerangel.

SC Wegberg II – SG Katzem/Lövenich II 0:2 (0:1)

Das Spiel der beiden Reserve Mannschaften auf der Wegberger Asche ging wieder mal mit lehren Händen für die Jungs von Trainer Richard Feller aus. In den ersten 30 Minuten war der Sportclub auch wieder spielbestimmend, jedoch konnte der Ballbesitz nicht in Tore umgemünzt werden. Die erste gute Chance hatte Michael Bronckhorst nach 10 Minuten mit einem straffen Linksschuss, jedoch knapp übers Tor. Als es auf die letzten Minuten in der ersten Halbzeit zu geht, bauten die Grünen jedoch immer weiter ab und beschäftigten sich mehr mit dem Schiedsrichter und den Gegenspielern, als mit dem eigenen Spiel. Nach 40 Minuten kam Daniel Wehe von der Spielgemeinschaft dann zu seinem persönlichen Bestschuss des Tages. Aus 25 Metern haut er die Kugel volley in die Maschen zur Gästeführung. Damit nicht genug, fängt sich Chris Ebbinghaus zwei Minuten später die 2. Gelbe Karte. Somit geht der Sportclub nur mit 10 Mann in die Halbzeit, wo Feller nochmal versucht, die Jungs aufzumuntern und weiter wie zu Beginn der Partie zu spielen. Das klappte auch gut, der SC drängt ab der 46. auf den Ausgleich, spielt wieder untereinander und kommt auch gefährlich vors Tor. Jedoch ging die Kugel einfach nicht über die Linie. Der Entlastungsangriff der Gäste in der 65. Minute war dann wie ein Genickbruch. Nach dem 0:2 Rückstand konnten sich die Wegberger nicht mehr aufrappeln und sind nun immer noch nur mit 6 Zählern nach 12 Spielen unterwegs.

SCWaktuell – Der 11. Spieltag 

SC Wegberg – Germania Hilfarth 1:2 (1:1)

Das Spiel zwischen dem Tabellenführer aus Hilfarth und dem Tabellendritten aus Wegberg stand schon seit mehreren Wochen als richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften fest. Mit dem Sieg konnte Germania Hilfarth den Vorsprung zum SCW nun auf 9 Punkte ausbauen. Das es dazu kam, ist jedoch einem sehr unglücklichen Spielverlauf zu verschulden. Schon nach 3 Minuten ging der Gast in Führung. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wird hoch in Richtung 16er geschlagen. SCW-Keeper Marc Baltes eilt aus den Tor um den Ball wegzufausten, verschätzt diesen dann und fälscht den Ball so ab, dass er in hohem Bogen ins eigene Tor geht. Den Schock zu verdauen, brauchte etwa 5-10 Minuten, ab da an war der SC Wegberg spielbestimmend. Nach 20 Minuten gelangt Mevlüt Polat über die rechte Seite in den Strafraum. Den Ball am Abwehrspieler vorbei gelegt, bleibt er jedoch im Bein vom Hilfarther Abwehrspieler hängen. Der Pfiff von Schiedsrichter Venrath blieb jedoch aus. Der Sportclub drängte nun auf den Ausgleich, die vielen Standardsituationen waren zwar immer gefährlich, jedoch ohne den gewünschten Torerfolg. Den hatte der Sportclub jedoch dann in der 40. Minute. Über die linke Seite spielen sich Dominik Kruppa und Resul Kartal schön durch, der Ball gelangt zu Anik Murati im 16-Meter Raum, der den Ball über den Hilfarther Torwart lupfte. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel dann noch etwas hitziger. Von der Unruhe die das Hilfarther Kollektiv über Spieler, Zuschauer und allen voran Trainer Andy Bary ins Spiel brachte, ließ sich leider auch der Schiedsrichter beeinflussen. Man spürte ihm die Angst eine Entscheidung gegen Hilfarth zu treffen an. Flori Xhanija wird nach 55 Minuten unsanft im Strafraum zu Fall gebracht. Der berechtigte Pfiff blieb auch hier wieder aus. Dass sich die Wegbeger Spieler auch noch das ganze Spiel über haben beleidigen lassen müssen, ist weniger ein Vorwurf an den verunsicherten Schiedsrichter, sondern eher an die Disziplinlosigkeit der Hilfarther. Trotz alledem war der SC Wegberg weiter bemüht, das Spiel vorne zu entscheiden und die Antwort sportlich zu geben. In der 65. Minute wird Florian Xhanija an der Mittellinie mit einem Ellenbogenschlag gestoppt. Xhanija geht zu Boden, der Schiedsrichter sah das jedoch als normalen Zweikampf an und so konnte Hilfarth einen Angriff vortragen. Da Xhanija immer noch am Boden lag, wollte Hilfarths Dominik Heinen grade den Ball ins Aus spielen, als er es sich es dann doch anders überlegt und mit einem Doppelpass in den Wegberger Strafraum eindringen konnte um ins lange Eck das 2:1 zu schießen. Dass die Wegberger Abwehr schon aufgehört hatte anzugreifen, weil man davon aus ging, dass der Ball ins Aus geschossen wird sollte man hier vielleicht noch erwähnen. Der SC gab sich aber auch danach nicht auf und warf nun alles nach vorne. Dadurch bekam der Gast jedoch die besseren Chancen in der Schlussviertelstunde, die sich anbietenden Konter wurden aber zu schlecht ausgetragen. In der zu knapp bemessenen Nachspielzeit von vier Minuten kam der SC durch zwei Ecken und einen Freistoß nochmal sehr nah vors Tor, doch der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor gehen. Somit schauen die Wegberger nun nach dieser dubiosen Niederlage sehr schlecht aus der Wäsche was das Rennen um den Aufstieg angeht.

SV Merbeck – SC Wegberg II 2:1 (1:1)

Einige Umstellungen nahm Richard Feller in der Aufstellung im Vergleich zur Vorwoche vor. Das Spiel litt über die Spielzeit unter den katastrophalen Platzbedingungen, die die Merbecker Asche zu bieten hatte. Daraufhin agierten beide Mannschaften mit langen Bällen, an Ballstaffetten war nur selten zu denken. In der 23. Minute kommt der SC dann über die linke Seite zu einem erfolgversprechenden Angriff. Der Ball gelangt zu Björn Mertens, der nach Annahme kaltschnäutzig ins kurze Eck verwandelt. Danach sahen die Zuschauer viele Fehler in der Ballannahme, da der Ball keine 5 Meter flach rollen konnte. Einen Fehler in der Ballverarbeitung hatte auch Torhüter Marc Fischer in der 38. Minute. Einen Rückpass verwandelte Fischer zu einem Ball ins Seitenaus. Von dort holte Merbeck dann die Ecke raus, die kurze Zeit später zum 1:1 führen sollte. Der Ball geht weit auf den zweiten Pfosten, von dort aus köpft ein Merbecker Spieler den Ball aufs Tor. Über Marc Fischers Kopf und die Torlinie gelangt der Ball in den Torraum. Dort gelang es dann der SCW-Abwehr nicht, den Ball zu klären, sodass Justin Joeris den Ball zum Ausgleich einstochern konnte. Nach dem Seitenwechsel hatte der SC zwar mehr Ballbesitz, jedoch fehlte im Spiel nach vorne häufig der letzte, gefährliche Pass. So kam es dann, dass der SV Merbeck in der 54. Minute in Führung ging. Eine Freistoßflanke wird am 11 Meter Punkt auf 16 Meter klatschen gelassen, dort marschiert ein Merbecker ungehindert Richtung Tor, legt quer auf Andre Schoenemakers, der die 2:1 Führung erzielt. Merbeck war jetzt nur darauf bedacht, dass Ergebnis zu halten, der Sportclub hat jedoch auch keine ernsthafte Prüfung von Merbecks Keeper Sebastian Hendrix mehr veranlasst, sodass das 2:1 bis zur 90. Minute so dahin plätscherte