SCWaktuell – Der 9. Spieltag

SV Holzweiler – SC Wegberg 2:0 (1:0)

Im Duell der Verfolger der Spitzengruppe der Kreisliga B musste die Mannschaft von Trainer Dennis Fischer nach neunzig Minuten eine Niederlage hinnehmen. Das Spiel auf der Holzweiler Asche startete ausgeglichen, spielerisch verzeichnete der SC Wegberg mehr Ballbesitz, Holzweiler priorisierte sichere lange Bälle aus der Abwehr heraus. Nach zehn Minuten lief ein Holzweiler Spieler dann alleine auf Bastian Bläsen im Tor des SC Wegberg zu, Schiedsrichter Dirk Wiegand entschied jedoch auf Abseits. Zwei Minuten später blieb seine Pfeife jedoch stumm, ein Distanzschuss von Tim von Wirth aus 20 Metern sorgt für die 1:0 Führung durch die Platzherren. Die direkte Antwort hatte Yannick Wersich drei Minuten später auf den Fuß. Aus gefühlten zwei Metern brachte er das Spielgerät jedoch nicht über die Torlinie. Wegberg nun auf eine Antwort aus, Resul Kartal verzieht in der 19. Minute knapp drüber. Kurz vor der Halbzeit wird der Sportclub durch Nazim Baliu nochmal gefährlich, seine Ecke findet jedoch am langen Pfosten keinem Abnehmer. In der zweiten Halbzeit sehen die Zuschauer dann ein Spiel auf ein Tor. Nämlich das der Holzweiler
Doch wie auch schon in den Spielen zuvor, mangelt es in der Wegberger Offensivabteilung an der Durchschlagskraft. So kam es wie es kommen musste, ein Konter in der 79. Spielminute für die Hausherren entscheidet das Spiel zum 2:0 für den SVH. Getroffen hatte Jan Frings.

SV Venrath – SC Wegberg II 5:2 (2:2)

Trainer Adam Neef war es ein besonderes Anliegen, dem Favoriten Venrath ein Bein zu stellen. An die letzte Begegnung in Venrath hatte Neef noch gute Erinnerungen, siegte die Reserve dort vor einem Jahren mit 4:0.
Der Sportclub begann auch gut, bot dem Tabellenführer gut Paroli. Die Führung dann schon früh für den SC Wegberg. Afgane Ashkan Mohammadi nutzte eine Venrather Unstimmigkeit und staubt zum 1:0 für die schwarz-grünen ab (2.). Nach sechs Minuten dann aber eine Schockszene. Wegbergs Malte Mehl und Venraths Rasseln bei einem Pressschlag zusammen. Für Mehl ging die Partie weiter, der Venrather Spieler Niels Hamann musste verletzt mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. An dieser Stelle vom SC Wegberg beste Genesungswünsche gen Venrath. Nach dem Einsatz des Rettungswagens war natürlich auch der Platz etwas ramponiert. Den Ausgleich schießt sich der SC Wegberg selbst ins Tor. Patrick Brendel passt einen Rückpass dem Venrather direkt in den Fuß, der den Ball anschließend freien Tor unterbringen kann(12.) Anschließend ging der Sportclub dann gleich wieder in Front. Lukas Mertens mit einer gefühlvollen Flanke auf den Kopf von “Ulf” Kirsten Mölders, der den Ball in der 38. Minute sauber zum 2:1 für den SCW einnetzte. “Kirsten spielt Katz und Maus mit den Venrathern”, hörte man es es von der Wegberger Fankurve rufen. Dem 2:2 Ausgleich durch den SVV ging ein schwaches Abwehrverhalten des Gastes voraus. Brendel im Wegberger Tor hält drei Mal die Kugel im Spiel, der vierte Schuss ist jedoch dann drin(44.). Der SV Venrath ging nach der Halbzeit dann in die Offensive und auch das erste Mal in Führung. Vorausgegangen war wieder einmal ein Foul im eigenen Sechzehn. Den Elfmeter in der 71. Minute verwandelte Kai Simon Cremanns sicher. Sechs Minuten später schaffte es dann ein Venrather aus 30 Metern die Vorentscheidung zu erzielen. Mit einem Lupfer konnte er den Wegberger Schlussmann überwinden. Schlusspunkt der Partie war erneut ein Torwartfehler Brendel, dem der Ball durch die Arme rutscht (79.). Trotz der am Ende hohen Niederlage bescheinigt der Trainer und der Vorstand der Reserve eine gute Leistung, da dem absoluten Spitzenteam der Staffel 1 sehr gut Paroli geboten werden konnte und der Kampfgeist über die volle Distanz gestimmt hat.

​SCWaktuell – Der 8. Spieltag

SC Wegberg – SV Immerath 2:0 (1:0)
Nach der 0:2 Niederlage der vergangenen Woche, wollte die Elf von Trainer Dennis Fischer eine Antwort zeigen. Nach bereits zwanzig gespielten Minuten hätte der Sportclub bereits 4:0 führen können. Erst Nazim Baliu vor dem leeren Tor drüber (8.) dann scheitert Resul Kartal an einem Verteidiger-Bein (10.), gleich im Anschluss wird Yannick Wersich frei vor das Tor gespielt, trifft jedoch nur den am Boden liegenden Keeper (12.). Es war Patrick Windges in der 14. Minute, der dann das längst überfällige Tor traf. Nach einem Querpass von Resul Kartal nagelt Windges das Spielgerät an die Unterkante der Latte, von da aus geht der Ball auf den Boden, an die Latte zurück und dann ins Tor zum 1:0. Der Gastgeber kontrollierte weiter das Spielgeschehen, doch heute sollte kein Tag der vielen Tore werden. Zwar tauchte der Sportclub immer wieder gefährlich vor dem guten Torhüter Christian Chroonenbroek auf, jedoch vereitelte er oder der Wegberger Schütze selbst die Torchance. Für den auf der anderen Seite agierenden Marc Baltes gab es derweil außer Flanken pflücken nicht viel Beschäftigung. Auch in der zweite Hälfte sollte sich das nicht ändern, einzig Pascal Dömges brachte den SC durch einen Stockfehler in der 65. Minute einmal in Bredoullie. Benny Camphausen konnte dadurch alleine auf das Wegberger Tor zurennen, scheiterte jedoch an dem Versuch, den Wegberger Torhüter mit einem Tunnel zu bezwingen. Auf der anderen Seite hatte Dömges dann die Chance den Fehler wieder gut zu machen, doch anstatt aus 5 Metern nach einer Broschat Ecke zu Netzen, traf er den Ball nicht richtig, sodass es auf einen Abstoß hinaus lief. Die Erlösung kam dann in der 75. Minute durch Resul Kartal. Nach einem prima Flankenlauf von Mahir Gezer legte der eine Flanke mit links Kartal auf den Fuß, der den Ball dann irgendwie reinbuchsiert. Im Anschluss hätte Kartal auch noch die Treffer 3-5 erzielen können, es blieb jedoch beim 2:0 für den SC Wegberg gegen den SV aus Immerath.

SC Wegberg II – SV Immerath II 2:2 (2:0)

“Wir haben gekämpft wie die Löwen und Charakter bewiesen” pusaunt es aus Trainer Adam Neef nach dem Spiel heraus. Dabei war nach 90 Minuten deutlich mehr drin, als nur ein 2:2. Der SC Wegberg begann bestimmend. Malte Mehl sorgte über die ganzen 90 Minuten immer wieder zusammen mit Kirsten Mölders im Sturm für Alarm. Nach Vorarbeit Mehl trifft Mölders den Ball in der 21. Minute furious zum 1:0. Kurz vorher gab es jedoch einen Rückschlag. Fuat Kocakaya sah die rote Karte in der 15. Minute wegen Beleidigung. Mit der Führung und den 10 Mann zeigte die Neef-Elf dann auch eine klasse Leistung. Kurz vor der Halbzeit wurde das dann auch mit dem 2:0 Treffer durch Kirsten Mölders belohnt. Nach dem Halbzeittee wurde dann jedoch versäumt den Sack zu zu machen. Mehrere gute Chancen durch Konter auf 3:0 zu erhöhen wurden ausgelassen. Und so kam es, wie es kommen musste. In der 86. Minute konnte Immerath ein Strafraum-Gewusel für sich nutzen. Es stand nur noch 2:1. In der letzten Minute zeigte der etwas nervös agierende SR Schröter dann zum Verwundern aller noch am Sportplatz befindlichen Wegberger  auf den Punkt(Lukas Mertens hatte den Ball geklärt und anschließend noch den Spieler in aussichtsloser Situation getroffen). Auch an dem Treffer konnte der ansonsten gute Patrick Walter im Tor nichts machen und so lief es am Ende auf eine Punkteteilung hinaus. Unschön waren dann noch Szenen in den letzten Spielsequenzen. Nachdem Immeraths erster Vorsitzender einen ausländischen Spieler des SC Wegberg rassistisch beleidigte, sah dieser nach der anschließenden Konfrontation rot. Eine Szene die mit Sicherheit so nichts auf einem. Sportplatz zu suchen hat.

SCWaktuell – Der 6. Spieltag

SC Wegberg – SV Niersquelle Kuckum 9:2 (4:0)

Elf Tore gab es heute für die Zuschauer im Hans-Gisbertz Stadion zu sehen. Die Mannschaft von Trainer Dennis Fischer dominierte das Spiel über die vollen 90 Minuten und war dabei vor dem Tor gleich neun Mal erfolgreich. Das erste Tor erzielte Patrick Windges in der 17. Minute nachdem der aufgerückte Simon op den Berg eine Hereingabe durchließ und alle Kuckumer Spieler dadurch so verwirrte, dass Windges den Ball nur noch einschieben musste. Resul Kartal erzielte seinen ersten Treffer in der 24. Minute zum 2:0, nach einem Solo durch insgesamt vier Kuckumer und erfolgreichem Flachschuss.Geburtstagskind Pascal Dömges machte sich selbst ein Geschenk und verwandelt einen Freistoß aus 18 Metern mit einem satten Linksschuss flach ins Torwarteck zum 3:0. Dem 4:0 durch Patrick Windges geht eine klasse Vorarbeit von “Kalli” Dömges voraus, der auf der rechten Seite den Ball erobert, sich an der Grundlinie gegen zwei Verteidiger durchsetzt und dann den Ball schön auf Windges quer legt. Nach dem Seitenwechsel beginnt der weitere Toreign dann in Minute 65 durch Resul Kartal. Eine Baliu Flanke nimmt Kartal sehenswert per Seitfallzieher zum 5:0 ab. Eine Minute später kommt dann der stetig aufgerückte Innenverteidiger Yannick Wersich zu seinem harterkämpften Treffer. Eine messerscharfe Ecke von Yusuf Can auf Wersichs Kopf sorgt für das 6:0. In der 71. Minute konnten die Gäste dann verkürzen, Jens Faenger trifft nach einem Konter die unterkante der Latte, von wo aus der Ball ins Tor geht. Mit einem Linksschuss im Fallen erzielt Patrick Windges sein drittes Tor in der 80. Minute. Spektakulär war dann Windges vierter Streich, eine Volleyabnahme prallt von 20 Metern gegen die Latte, von dort aus in sich drehend, fliegt der Ball 5 Meter hoch, prallt vom Boden gegen die Unterkante der Latte und von da ins Tor. Nach zwei dicken Chancen konnte Nazim Baliu auch sein Tor erzielen, vorausgegangen war ein schönes Dribbling von Edip Kocakaya, der den Ball dann uneigennützig auf Baliu quer legt. Schlusspunkt der Partie war ein Foulspiel im Sechzehner durch Simon op den Berg. Den folgerichtigen Elfmeter verwandelt Lukas Heiman zum 9:2 sicher.

SCWaktuell – Der 5. Spieltag 

Viktoria Doveren – SC Wegberg 2:0 (0:0)

Die ersten 20 Minuten dominierten die Doverner, ehe der SC ernsthaften Widerstand leistete. Etwas zählbares sprang jedoch für keine der beiden Mannschaften heraus. In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Wegberger stärker, kassierten aber dennoch das Gegentor durch Eric Wiktorski in der 78. Spielminute. Jetzt musste die Fischer-Elf alles nach vorne werfen um nochwas zählbares mit an den Ring zu holen. “Da waren unsere Abschlüsse dann  aber etwas unglücklich”, analysierte der Trainer das Verhalten seiner Mannschaft nach dem Gegentreffer. Die offensivere Taktik der Wegberger ermöglichte dem Torschützen zum 1:0 dann in der letzten Minute noch einen weiteren Treffer da der SC hinten jetzt ergebnisbedingt etwas zu offen stand. 

SV Niersquelle Kuckum III – SC Wegberg II 0:3 (0:2)

Die Partie zwischen den Kontrahenten fand am frühen Sonntagvormittag auf dem Kuckumer Aschenplatz statt. Die Mannschaft von Spielertrainer Adam Neef begann druckvoll und zwang den Gegner in seiner Hälfte zu Fehlern. So fiel auch das 1:0 durch einen Ballverlust der Kuckumer Hintermannschaft. Nach Unsicherheit dieser, gelang der Ball halbhoch zu Chris Ebbinghaus, welcher sah, dass der Kuckumer Torhüter zu weit vorm Kasten stand. Der Wegberger Mittelfeldmann zog ab, der Ball flog im hohen Bogen und landete  ganz genau unter der Latte und somit im Tor der Mannschaft von der Niersquelle. Kurz darauf setzte sich der SCW auf der rechten Seite durch und spielten den frei stehenden Nils Dreifeld an. Sichtlich von der Ägilität des 31ers überrascht, wusste sich der Verteidiger des SV Kuckum nur noch mit einem Foul zu helfen. Für den Freistoß in aussichtsreicher Position fühlte sich Pascal Willigalla berufen. Der scharf aufs Tor getretene Standard wurde  gegen die Laufrichtung des Goalkeepers abgefälscht, dementsprechend stand es in den ersten 20 Minuten der Begegnung bereits 0:2 für die Mannschaft vom Ring. Logischerweise stellte der vorausschauende Innenverteidiger Carsten Cohnen den Sportclub auf eine Dreierkette um, indem er von nun an nicht mehr in der Defensive anzutreffen war. Auf Rückfrage der Mitspieler “Warum?”, gab es nur die knappe Antwort “Hinten passiert nix… “. Trotz der nun offensiven Aufstellung des SC Wegbergs konnte die Führung vor dem Halbzeitpfiff nicht weiter ausgebaut werden. Die zweite Halbzeit war geprägt durch vergebene Großchancen des Gast aus Wegberg. Lediglich Nils Dreifeld konnte nach einer gegnerischen Ecke seine “Sprintstärke” ausspielen und das 0:3 erzielen. Insgesamt eine ordentliche Leistung der zweiten Mannschaft des Sportclub, jedoch bot die Heimmannschaft auch wenig Gegenwehr.