SCWaktuell – Der 12. Spieltag

SC Wegberg – Ay-Yildizspor Hückelhoven 2:1 (1:0)

“Hückelhoven war die bessere Mannschaft, aber wir haben nie aufgegeben nud schließlich doch gewonnen – auch weil unser Torwart überragend gespielt hat”, fasste Coach Dennis Fischer die Leistung der Wegberger zusammen. Pünktlich zum Anpfiff wandelte sich der leichte Regen in Starkregen um und flutete das rote Geläuf im Hans-Gisbertz Stadion. Die Bälle bliebe teilweise in den Pfützen liegen, zu kämpfen hatten beide Mannschaften mit den wideren Umständen. Der SCW begann die Partie recht offensiv, versuchte Fehler zu erzeugen, was in Minute 16 der Ursprung zur 1:0 Führung war. Ein misslungener Rückpass zum Torwart ergattert Anik Murati und zieht mit dem Ball am Torwart vorbei, um das Spielgerät ins freie Tor zu versenken. Mit der Führung im Rücken ließ es der Sportclub etwas gemächlicher angehen und so kamen die Gäste nach und nach zu gefährlichen Möglichkeiten. Einen Flachschuss in der 28. Minute lenkt Marc Baltes im Heimtor so grade noch um den Pfosten. Als er fünf Minuten später bereits umdribbelt wurde, rettet Simon op den Berg zwei Mal auf der Linie vor dem Einschlag. Kurz vor der Halbzeit taucht Mehmet Turan nochmals frei vor dem Tor auf, trifft jedoch nur Baltes Schulter. So kamen die Wegberger mit einer etwas schmeichelhaften Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel wollte man dann nachlegen, doch so richtige Entlastung schaffte man gegen die starke Offensivabteilung der Hückelhovener nicht. So kam es dann in der 57. Minute wie es kommen musste, Turan wird wieder geschickt und macht es dieses Mal besser vor dem Tor und schiebt flach ein zum 1:1. In der letzten halben Stunde war das Spiel dann umkämpft, Chancen zur Führung waren auf beiden Seiten da. Ay-Yildiz verzeichnete in der 80. Minute einen Pfostenschuss von Gökhan Can, auf der anderen Seite hatte der eingewechselte Yannick Wersich und Mahir Gezer drei gute Schusschancen. Wersich krönte die Wegberger Leistung dann in den letzten Spielsekunden. Er erobert einen Ball an der linken Außenbahn, lässt zwei Gegenspieler im Regen stehen und zieht im spitzen Winkel auf das Tor zu. Anstatt den Ball quer zu legen, verwandelt Wersich den Ball selber mit Gewalt in der kurzen Ecke und wird anschließend von elf Wegberger Spielern im Matsch begraben. Einen unschönen Beigeschmack hatte der Jubel jedoch, denn Mehmet Touran trat den jubelnd, herausstürmenden SCW Keeper an der Mittellinie um und kassierte hierfür einen Platzveweis.

SCWaktuell – Der 11. Spieltag

Germania Rurich – SC Wegberg 4:2 (1:0)

Das Spiel auf dem Ruricher Rasen begann mit 15-minütiger Verspätung, da Hagel kurzzeitig eingesetzt hatte und den gut bespielbaren Rasen in eine Rutschbahn verwandelte. Wegberg und Rurich kämpften ab der ersten Minute in einem offenen Schlagabtausch, beide Mannschaften hatten häufig die Chance ein Tor zu erzielen, denn die Hintermannschaften auf beiden Seiten waren anfällig. Effektiver nutzte das der Platzverein. In der 22. Minute wurde eine Unachtsamkeit auf der Wegberger rechten Seite genutzt, den Ball auf den langen Pfosten zu Flanken, von wo aus Florian Syben unbedränkt zum 1:0 einköpfen konnte. Anschließend verzeichnete der SC dann mehr Spielanteile. Immer wieder über die schnellen Moritz Zohren und Nazim Baliu über rechts, kam der Sportclub gefährlich vor das Tor. Yannick Wersich war zweimal frei vor dem Kasten, jedoch schoss er einmal drüber, beim zweiten Mal landete sein Kopfball ebenfalls nicht im Tor. Auch Mahir Gezer und Anik Murati ließen gute Chancen liegen, sodass es mit 0:1 in die Halbzeit ging. Nach dem Trainer Dennis Fischer die Mannschaft in der Halbzeit wach gerüttelt hatte, war der SC in Hälfte zwei kurz vor dem Ausgleich. Simon Zitz machte dem jedoch einen Strich durch die Rechnung, als er in der 52. Minute einen Konter erfolgreich abschloss. Danach steckten die Berker nicht auf, Moritz Zohren und Jonas Ossenbrink trafen jeweils die Querlatte. Besser machte es Wersich dann in Hälfte zwei. Nachdem Nazim Baliu eine Ecke auf den zweiten Pfosten verlängert, köpft Wersich den Ball in die rechte Ecke zum 1:2 Anschluss (65.). Wiederum Zitz vernichtete die Wegberger Hoffnungen, indem er erneut einen Konter platziert zum 3:1 vollendet. (77.). Auch der dritte Konter Rurichs hatte7 gesessen, Patrick Trzeciak marschiert an der Wegberger Abwehr vorbei und schließt zum 4:1 in der 87. Minute ab. Schlusspunkt war dann ein schöner Distanzschuss von Mahir Gezer in den linken Knick (88.), der aber nur noch das 2:4 aus Wegberger Sicht bedeutete.

SC Wegberg II – Germania Rurich II 2:0 (0:0)

Die Wegberger Reserve erwies sich am Sonntag morgen als äußerst flexibel. So tauschte man nicht nur das Heimrecht, da der Ruricher Platz nur für ein Spiel bespielbar war, sondern stellte auch dem Schiedsrichter in Person von Trainer Adam Neef. Der zog nach seinem Spiel als Unparteiischer schnell ein Fazit: “Wenn man einmal selber Schiedsrichter war, dann weiß man noch mehr, dass die Jungs nicht zu beneiden sind. Es gibt so viele Sachen, die man einfach nicht sieht, das merkt man von außen garnicht.” Neef fungierte in seiner Doppelrolle jedoch als Glücksbringer, denn die Reserve spielte ein gutes Spiel und gewann verdient mit 2:0. Schon in der 3. Minute verzeichnete Kirsten Mörders seine erste gute Chance. Ebenfalls war der aktive René Heinen immer gefährlich mit seinen gewaltigen Schüssen, die jedoch nur knapp das Tor verfehlten. So dauerte es bis zur zweite Hälfte an, ehe die grün-schwarzen das erste Mal jubeln konnten. Kirsten Mölders Schuss konnte der Ruricher Schlussmann nicht festhalten, Alex Horn steht da wo ein Torjäger stehen muss und sorgt mit seinem Abstauber für das 1:0. Wieder war es Horn in der 79. Minute, der einem schönen Schlenzer ins Eck zum 2:0 setzte. Anschließend verteidigte der SCW Wacker und Torwart Patrick Walther konnte mit einer blütenweißen Weste unter die Dusche gehen, denn es blieb beim 2:0 für den SCW gegen die Reserve aus Rurich.

SCWaktuell – Der 10. Spieltag 

SC Wegberg – SV Katzem/Lövenich 0:1(0:0)

Das Spiel begann mit einer Schweigeminute für unsere verstorbenen Mitglieder Werner Küppers und Norbert Birkemeier. Danach ging es gleich rund, Katzems erster Torschuss durch Volkan Özdemir dauerte keine 15 Sekunden, da der SC den Anstoß schlampig ausführte. Danach penedelte sich das Spiel dann ein, die Zuschauer sahen eine offene erste Halbzeit mit mehr Torabschlüssen durch den Gast. Wegbergs erste nennenswerte Chance hatte Nazim Baliu nach 18 Minuten. Sein Lupfer über den herausgeeilten Lukas Krahe im Katzemer Tor landete jedoch neben dem Tor. Nach knapp 30 gespielten Minuten kommt es dann zu einer kuriosen Szene. Özdemir schießt von der Seite vollspann Richtung Tor und dreht zum Jubeln ab. Der Ball gelangt durch ein Loch im Tornetz hinter das Tor, sodass Schiedsrichter Özdal auf Anstoß entschied, fünf Minuten später das Loch aber sicherheitshalber flicken lässt. Danach war das ohnehin schon harte Spiel noch etwas ruppiger. In der 40. Minute erkannte Özdal dann aber richtigerweise ein Tor von Maik Römer ab, der sich nach einem Freistoß der von Anik Murati zu ihm abgefälscht worden war im Abseits befand. Nach dem Seitenwechsel prägte das schlechte Gewissen des Schiedsrichters seine Entscheidungen zugunsten der SG. In der 47. Minute zeigt Özdal auf den Punkt für den Gast. Vorausgegangen war ein hoher Ball auf die 16er Kante, den Marc Baltes im Wegberger Tor mit dem Fuß klärte. Dabei rannte Maik Römer in den Torwart rein und blieb verletzt am Boden liegen. Özdal ließ sich von seinem erneuten Fehler jedoch nicht abbringen, Marc Jansen verwandelte für die SG sicher. Fortan stellte sich der Spitzenreiter hinten rein. Als Patrick Windges von Resul Kartal frei vor das Tor gespielt wird, wird Windges von Schulze-Limburg elf Meter vor dem Tor umgegrätscht. Statt Gelb-Rot und Strafstoß lässt der Referee jedoch das Spiel zum Entsetzen aller weiterspielen. Windges musste anschließend durch die ihm zugefügte Verletzung ausgewechselt werden. Durch die Einwechslung vom Mahir Gezer und Edip Kocakaya kam neuer Schwung ins Offensivspiel der Wegberger. Jonas Ossenbrink überlauft auf der rechten Seite die Abwehr und spielt den Ball flach auf Kartal, der den Ball knapp über das Tor schießt. Als Nazim Baliu wenig später über links in den Strafraum eindringt und zu Boden gestoßen wird rechnen die Wegberger ebenfalls mit dem Elfmeterpfiff. Wieder vergeblich. Die wohl beste Chance auf den Ausgleich hatte dann Yannick Wersich fünf Minuten vor Schluss. Nach einer Hereingabe von Gezer trifft Wersich den Ball volley aus fünf Metern knapp über das Tor. Danach war trotz aller Bemühungen dann Schluss und Katzem heimst sich mit Ach und Krach drei weitere Punkte ein.

SC Wegberg II – TuS Germania Kückhoven II 1:0 (0:0)

“Wir haben das Spiel 80 Minuten im Griff gehabt, kaum Torchancen zugelassen und uns endlich mal für die gute Leistung der vergangenen Wochen belohnt”, resümierte Trainer Adam Neef das Spiel seiner Reserve Mannschaft gegen den TuS Germania Kückhoven II. Die erste Chance verzeichnet Ashkan Mohammadi nach knappen 10 Minuten, dann musste das Geläuf gewechselt werden. Grund dafür war ein akuter Stromausfall der Flutlichtanlage im Hans-Gisbertz Stadion. Also ging es nach einer zwanzig minütigen Pause rüber auf den Aschenplatz, das Flutlicht dort war noch intakt. Der Sportclub kam noch in der ersten Hälfte zu weiteren guten Chancen durch René Heinen, Holger Obertshauser, Kirsten Mölders und Adam Neef, jedoch gelang der Treffer für den SCW erst nach dem Seitenwechsel. Pascal Willigalla vernascht zwei Kückhovener Spieler, sein Schuss wird abgefälscht und landet in der 68. Minute im Tor der Gäste. Die Chance auf 2:0 hatte Marcel Quack in der 75. Minute, sein Linksschuss landete jedoch an der Latte. In den letzten zehn Minuten wurde es dann nochmal hektisch, Kückhoven setzte alles auf eine Karte, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelangen, sodass der SCW die drei Punkte zu Hause behalten konnte.