SCWaktuell – Der 13. Spieltag

SV Schwanenberg – SC Wegberg 2:1 (2:0)

Mit einer knappen Niederlage verabschiedet sich die Mannschaft von Trainer Dennis Fischer in die Winterpause. Auf dem Rasen beim SV Schwanenberg kamen die Mühlenstädter nicht über ein 1:2 hinaus. Das Spiel begann vielversprechend, Lukas Pomp rutscht frei vor dem Tor weg, hatte die Führung schon auf dem Fuß ( 10.). Fünf Minuten später bedient Dominik Kruppa mit einem langen Ball Marc Baltes, der Heber über den Torwart ging jedoch knapp links am Tor vorbei. Danach kamen die Platzherren besser ins Spiel und nutzten in der 32. und 33. Spielminute je ein Geschenk durch die Abwehrkette des SCW. Ein schon sicher erkämpfter Ball im Strafraum wurde nicht geklärt, der anschließende Ballverlust endet mit einem Schlenzer durch Björn Jennißen im langen Eck zum 1:0. Keine Zeigerumdrehung später gelangt über die Wegberger linke Seite eine Flanke zum im Fünfmeterraum frei stehenden Jan Schneider, der unbedrängt zum 2:0 einnickt. Die Möglichkeit zum Anschlusstreffer für den Sportclub war kurz vor der Halbzeit noch da, Baltes führt einen Freistoß schnell aus, Moritz Zohren trifft jedoch aus 10 Metern, halbrechte Position, nur über das Tor. Nach dem Seitenwechsel zeichnet sich das gleiche Gespann dann für den Anschlusstreffer verantwortlich (48.). Baltes spielt den Ball in den Rücken der Abwehr auf den durchstartenden Zohren, der den Ball dieses mal zielsicher ins lange Eck zum 1:2 schießt. In den folgenden 40 Spielminuten plätschert die Partie buchstäblich nur so dahin, der Regen lässt viele Zuspiele beider Mannschaften zu weit durchrutschen, gefährliche Torabschlüsse waren auf beiden Seiten Fehlanzeige. So geht der SV Schwanenberg am Ende nach 90 Minuten als Sieger vom Platz, sicherlich wäre hier für den SC Wegberg mindestens ein Punkt möglich gewesen.

Viktoria Wegberg – SC Wegberg II 0:4 (0:3)

Am Freitagabend kam es auf der Wegberger Asche zu einem echten Verfolgerduell. Die Viktoria aus Wegberg zur Zeit gut in Form, gegen die Reserve des SC Wegberg, die zuletzt etwas schwächelte. Für beide Mannschaften war das letzte Spiel der Hinrunde wichtig, um an den beiden Spitzenmannschaften Ay-Yildizsor III und SV Klinkum III dran zu bleiben. Dazu kommt naturgemäß der Derbycharacter, den dieser Vergleich ein aufs andere Mal mit sich bringt.
Adam Neef stellte seine Mannen schon in der Kabine gut ein, in Minute zwei machte sich die Ansprache gleich bemerkbar. Nach einer Ecke gelangt der Ball auf den aufgerückten Ex-Viktorianer Fuat Kocakaya, der mit einem schönen harten Schuss in die rechte untere Ecke die 1:0 Führung für den Sportclub herstellt. Besonders gefährlich war der SCW heute durch Standardsituationen. In der 12. Spielminute liegt der Ball erneut im viktorianischen Netz, der Schiedsrichter hatte Lukas Mertens Treffer nach Freistoßflanke jedoch aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt. Der Gastgeber war in der ersten Hälfte nicht nur bei Standards anfällig, durch das gute Pressing des SCWs entstanden immer wieder gefährliche Situationen, welche die Neef-Elf nur zu gerne bestrafte. Für die 2:0 Führung zeichnete sich auch ein ehemaliger Spieler der Viktoria verantwortlich. Eser Sagac bekommt den Ball in der 25. Minute auf seinen gefürchteten rechten Außenriss, sein Abschluss landet mit ordentlich Drall flach im Eck. Zu einer unschönen Aktion kommt es dann nach einer halben Stunde im Mittelfeld. Der bis dato gut aufspielende Yannik Kohl wird spartanisch von einem Viktoria-Spieler weggegrätscht, Kohl muss das Spiel anschließend in der Halbzeit verletzungsbedingt verlassen. In der 42. Minute kommt es kurz vor der Halbzeit sogar noch zum 3:0 für den Sportclub. Michael Buschfeld schickt Malte Mehl auf die Reise, Mehl wählt jedoch nicht den einfachen Weg zum Torerfolg, sondern schießt erst den Torwart und dann einen Verteidiger an, bevor er die Kugel im Tor unterbringt.
Nach dem Seitenwechsel verflacht das Spiel dann etwas, die Partie wurde ruppiger. Im Mittelfeld kam es verhäuft zu Foulspielen von beiden Mannschaften, der SCW hatte indes nie die Kontrolle über das Spielgeschehen verloren. Der Sportclub verwaltet die zweite Halbzeit ziemlich abgezockt und hätte die Führung in der 75. Minute ausbauen müssen. Tobias Schneider kommt vom Strafraum mit seinem starken linken Fuß zum Abschluss, der Ball geht jedoch rechts am Tor vorbei. Einmal durften die grün-schwarzen dann doch nochmal jubeln, Robin Jansen sorgt in den Schlussminuten mit einem “ping-pong-Tor” für den 4:0 Endstand zu Gunsten der Wegberger Reserve.

SCWaktuell – Der 2. Spieltag (Nachholspiel)

Borussia Hückelhoven – SC Wegberg 0:5 (0:2)

Das Nachholspiel vom zweiten Spieltag bei Borussia Hückelhoven stand am Samstagnachmittag beim SC Wegberg auf dem Spielplan. Nach nun elf Spieltagen waren die Rollen schon klarer verteilt als noch zu Saisonbeginn, Hückelhoven hat zu Hause gerade mal einen Zähler geholt und steht am Tabellenende. Es dauert keine Minute, ehe der SCW in Führung geht. Lukas Pomp bekommt den Ball zugespielt und lässt vier gegnerische Abwehrspieler im Regen stehen, die wohl geistig noch in der Kabine waren und kaum Gegenwehr boten. Freistehend aus elf Metern schiebt Pomp den Ball souverän zur 1:0 Gästeführung ein. Mit der frühen Führung im Rücken spielte der SCW befreit auf, im Spiel nach vorne fehlte jedoch etwas die Kreativität. Hückelhoven wirkte im Aufbauspiel auch sehr behäbig, einzig und alleine durch einfache Ballverluste im Mittelffeld kamen die Platzherren in die Nähe des Wegberger Tors, ohne jedoch Marc Fischer vor große Aufgaben zu stellen. In der 26. Spielminute dann das zweite Tor für den Sportlcub. Ein Hückelhovener Abwehrspieler vertendelt den Ball zwanzig Meter vor dem Tor, Marc Baltes schnappt sich das Spielgerät und steckt den Ball in den Strafraum auf Sturmpartner Pomp durch, der den Ball wie auch schon beim 1:0 gezielt in die Ecke schlenzt. Das Spiel plätscherte die restliche erste Hälfte etwas vor sich hin, Trainer Dennis Fischer bemängelte in der Pause, dass man sich das von außen wirklich nicht gut angucken könnne, “euer Spiel sieht aus wie Grütze”. Der SC ging dann doch etwas motivierter in die zweite Hälfte, um auch den zehn mitgereisten Wegberger Fans etwas mehr zu bieten. Direkt nach dem Seitenwechsel dann fast der Anschlusstreffer durch die Borussia, Jan Gerards verliert im Aufbauspiel den Ball, Hückelhovens Eduard Kreiter schießt jedoch aus 16 Metern links am Tor vorbei. In der Offensivabteilung der schwarz-grünen wirbelte nun auch der eingewechselte Simon op den Berg mit, der als Spielmacher in der zweiten Hälfte für Vito Rigante ins Spiel kam. In der 61. Minute dann ein schöner Spielzug über Rechts, Jonas Ossenbrink flankt auf den zweiten Pfosten, Dominik Kruppa spielt den Ball in die Mitte auf Lukas Pomp, der mit seinem dritten Treffer in Stürmermanier auf 3:0 abstaubt. Aufregung dann im Wegberger Strafraum nach einem Eckstoß in der 75. Minute. Schiedsrichter Ersin Yalcinkaya hatte auf Strafstoß entschieden, als Baltes den Ball aus der Gefahrenzone klärt und sich dabei selbst an die Hand schießt. Für den Sportclub jedoch zum Glück ohne Konsequenzen, den Strafstoß setzt Mert Eken an den linken Pfosten. In der 85. Minute steht Anik Murati an der linken Flanke zum Freistoß bereit, seine harte Hereingabe wird von Selim Atalay ins eigene Tor geköpft. Schlusspunkt der Partie dann in der 89. Minute der 5:0 Endstand durch Baltes. Jonas Broschat flankt den Ball wunderschön auf Dominik Kruppas Kopf, der wuchtet den Ball mit der Rübe gegen einen Abwehrspieler, von dort aus gelangt der Ball zu Wegbergs Nummer 20, der mit links den Ball an den Pfosten und dann ins Tor zum Endstand einnetzt. Zwar war der Sieg fußballerisch keine Feinkost, am Ende ist der SC Wegberg aber natürlich mit der Tor und Punktausbeute durchaus zufrieden und geht mit ein bisschen Rückenwind in das letzte Spiel beim Tabellennachbarn aus Schwanenberg.

SCWaktuell – Der 12. Spieltag

Ay-Yildizspor – SC Wegberg 3:2 (1:2)

Auf dem Schaufenberger Grün war der SCW beim Tabellenführer zu Gast. Trainer Dennis Fischer stellte die Mannschaft vor dem Spiel bestens ein, musste man bei den dominanten Hückelhovenern das Spiel doch anders angehen, als zuletzt die Spiele gegen Erkelenz, Uevekoven und Klinkum. Der SCW begann die Partie tief und kompakt stehend und wartete auf Fehler der Gastgeber im Spielaufbau um gefährliche Kontersituationen zu kreieren. So kam die erste Großchance für den Sportclub auch gleich nach fünf Minuten zu Stande, ein Hückelhovener Abwehrspieler vertändelt den Ball und Lukas Pomp marschiert alleine in Richtung Tor. Ex-Wegberger Mehmet Kocakaya war jedoch zur Stelle und parierte den Flachschuss. Eine Minute später war Kocakaya aber machtlos, Jonas Ossenbrink brachte eine scharfe Ecke auf den Kopf von Lukas Pomp, der den Ball mit dem Kopf ins Tor wuchtet. Die Führung brachte dem Sportclub etwas Sicherheit, Ay-Yildiz machte zwar das Spiel, war gegen den Defensivblock jedoch noch ohne Idee. Der Tabellenführer kam nur zu Chancen durch Standardsituationen aus dem Halbfeld. Der erste schöne Spielzug der Gastgeber sorgt dann in der 22. Minute für den Ausgleich. Schnelles Kurzpassspiel über die halbrechte Flanke, präziser Abschluss von Bayram Sevim, Tor. Davon ließen sich die grünen Farben jedoch nicht beeindrucken, im direkten Gegenzug die Riesenchance für Jonas Ossenbrink zum 1:2. Wieder vertändelt die Hückelhovener Abwehr einen Ball, Ossenbrink läuft alleine aufs Tor zu, legt sich den Ball einen Tick zu weit am Torwart vorbei und erreicht den Ball erst im Toraus. Hückelhoven wollte natürlich die Führung, aber Wegberg hatte ein ums andere Mal etwas dagegen, aufopferungsvoll kämpften vor allem Jan Gerads und Tobias Schneider im defensiven Mittelfeld. In der 37. Minute erobert Dominik Kruppa den Ball auf der linken Außenseite und steckt auf Lukas Pomp durch, der vernascht zwei Ay-Yildizsporaner im Strafraum und lupft den Ball ins lange Eck zur 2:1 Führung für den SC Wegberg mit der es dann auch in die Halbzeit ging. Nach dem Seitenwechsel kam Hückelhoven zielstrebig ins Spiel, Spielertrainer Orhan Özkaya allein sorgte nach Dribbling und Linksschuss aus 18 Metern für den Ausgleich in Minute 49. Ohne aufzugeben und mit enormen körperlichen Einsatz kämpften die Mühlenstädter weiter und hatten immer wieder mal einen Entlastungsangriff. Nach 75 Minuten hat der SC dann Glück, Özkaya schießt aus 11 Metern nach Ablage in den Rückraum am Tor vorbei. Nach 85 Minuten versuchten die Gastgeber dann auch mit unsportlichen Mitteln den Sieg zu erlangen, der souveräne Schiedsrichter Roland Jers enttarnte aber die Schwalbe im Strafraum und ahndete mit Gelb. In der dreiminütigen Nachspielzeit dann die Riesenchance für den Sportclub im Konterspiel, Moritz Zohren startet durch, Jonas Ossenbrinks Pass landet jedoch beim Außenverteidiger. Im Gegenzug kommt Ay-Yildiz bis zum Strafraum, Turans Schuss wehrt Marc Fischer zur linken Seite ab, dort steht Özkan Odabesi, der mit einem satten Rechtsschuss in der 92. Minute den 3:2 Endstand besorgt. Die Enttäuschung stand allen Wegbergern nach Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben, hätte man sich aufgrund der tollen Mannschaftsleistung heute doch redlich einen Punkt verdient. So geht es dann mit einer knappen Niederlage in den Hinrundenschlussspurt gegen Borussia Hückelhoven (24.11.) und SV Schwanenberg (02.12).

Ay-Yildizspor III – SC Wegberg II 4:0 (3:0)

Adam Neefs Reserve reiste zum Tabellenführer der Kreisliga D ins Karl-Kamp Stadion um an die Spitze aufzuschließen. Von Platz 1 bis 6 sind lediglich fünf Punkte Unterschied, es ist für alle noch alles möglich. Die erste Chance im Spiel hat der Spielertrainer des SCW nach drei Minuten, der Ball ging jedoch nicht über die Torlinie. Im Gegenzug war Ay-Yildizspor III dann erfolgreich, Turhan Ömlek erzielt das 1:0 in Minute vier. Der SC spielte unbeirrt weiter auf das Tor der Gastgeber, jedoch waren immer wieder Passfehler dafür verantwortlich, dass die Angriffe nicht gut zu Ende gespielt werden konnten. Nach 34 Minuten kamen die Gastgeber dann nochmals erfolgreich vor das Wegberger Tor, Said Salame erzielt das 2:0. Mit dem Halbzeitpfiff fängt sich die Wegberger Reserve dann noch das dritte Tor durch Gökce Kartum ein. Nach dem Seitenwechsel warf der SCW dann alles in die Waagschale, es lief aber einfach nicht rund auf dem Weg zum Hückelhovener Tor. Ibrahim Fakhro machte mit dem 4:0 in der 54. Minute den Sack zu, in den restlichen 36 Minuten passierte dann auf beiden Seiten nicht mehr viel, sodass nach 90 Minuten eine verdiente Niederlage und keine Punkte auf dem Konto des Sportclubs verbucht werden konnten.

SCWaktuell – Der 11. Spieltag

SC Wegberg – SC 09 Erkelenz II 2:1 (2:1)

Kein Spiel für Fußballromantiker, aber einen echter Arbeitssieg erlangte der SC Wegberg zu Hause gegen die Mannschaft mit der roten Laterne, dem SC 09 Erkelenz II. Dabei traf der SCW gleich drei Mal, das Spiel jedoch endete nur knapp mit 2:1 für die Mühlenstädter. Erwartungsgemäß machte der SCW das Spiel und erzielte auch im Stile einer Spitzenmannschaft gleich mit der zweiten Chance das Tor. Traf Anik Muarti in Minute Neun noch den Außenpfosten, war Moritz Zohren in der 16. Spielminute zur Stelle. Jonas Ossenbrinks Schuss von links wehrt 09-Schlussmann Thomas Walter an den Strafraum ab, dort wartete Zohren bereits um den Ball volley ins Tor zu hauen. Die Führung hielt jedoch nur eine glatte Minute, ehe die Wegberger Abwehr in Form von Chris Timmermanns und Marc Fischer die Zuschauer mit einer Slapstick-Einlage unterhielten. Timmermanns spielt den Ball viel zu hart mittig Richtung Tor zu Fischer zurück, der säbelt drüber und sieht den Ball anschließend nur noch ins Tor hoppeln. Erneut Moritz Zohren nahm das Zepter in die Hand, Zohren steuert über die rechte Seite aufs Tor zu und schließt aus 8 Metern hoch ins kurze Eck zum 2:1 für den Sportclub ab. Dadurch rückt Zohren auch in der Torjäger Liste auf Platz 9 hoch, es war Saisontreffer Nummer. 5. Danach machte der SCW weiter alles bis zum Strafraum richtig, was dann jedoch in Richtung Torabschluss ging war schwach bis kläglich. Malte Mehl eilte der Erkelenzer Abwehr immer wieder davon, entweder die Hereingaben oder auch die Abschlüsse waren dann jedoch zu ungenau. Lukas Pomp brachte sich auch ein ums andere Mal in aussichtsreiche Positionen, wählte jedoch oft die falsche Option. Nach dem Seitenwechsel das Gleiche in grün. Die Gäste aus Erkelenz zaghaft und mit wenig Idee im Spiel nach vorne, der SC immer wieder mit guten Situationen. Anik Murati in Halbzeit zwei vom Pech verfolgt, schießt zwei Mal im Fünfmeterraum entweder neben das Tor oder an den Torwart. Lukas Pomp lupft frei vor dem Tor zu flach in die Hände des Keepers, wieder Murati frei vor dem Tor mit dem Kopf vorbei. Alten Fußballsprichworten zufolge, müsste der SC Wegberg kurz vor Schluss dafür bestraft werden und sich noch einen Einfangen, dafür waren die Gäste zum Glück für die Heimmannschaft jedoch zu ungefährlich. Nach dem Krampf in der zweiten Hälfte waren dann alle Beteiligten froh, als Schiedsrichter Recai Gürpinar das Spiel nach 90 Minuten beendete, für den Sportclub stehen am Ende drei Punkte und somit ein kleiner Rückenwind für das anstehende Spiel beim bislang ungeschlagenen Spitzenreiter in der kommenden Woche.

SC Wegberg II – SV Immerath II 2:2 (0:2)

Die Reservemannschaft des SC Wegberg hatte keine leichte Aufgabe beim Samstagabendspiel gegen den SV Immerath II. Die Gäste konnten aus den vollen Schöpfen und hatten auch Verstärkung aus der 1. Mannschaft mit nach Wegberg gebracht, Trainer Adam Neef hatte hingegen nur zwei Auswechselspieler auf der Bank, einschließlich sich selbst. Den Start in das Spiel kann man mit dem Begriff “verpennt” ziemlich gut beschreiben auf Seiten der Wegberger. Nach bereits neun Minuten stand es 2:0 für die Gäste aus dem Erkelenzer Land, der Zugriff in der Abwehrreihe war noch nicht da, wo er sein sollte. Die Moral der Zweiten stimmte jedoch und die Mannschaft ließ sich durch den Rückstand nicht aus der Bahn werfen. In der dreißigsten Minute spielt Routinier Kirsten Mölders den Ball schön in die Tiefe auf Nils Dreifeld, der dann jedoch knapp aus zehn Metern am Tor vorbei schiebt. Fünf Minuten später bekommt Michael Buschfeld den Ball zugespielt, setzt sich durch zwei Spieler durch und trifft den Ball beim Abschluss auf dem holprigen Rasenplatz nicht richtig. In der 40. Minute setzt Buschfeld die Hintermannschaft von Immerath unter Druck und erobert das Spielgerät, schießt aufs Tor und scheitert an einem Immerather Abwehrspieler. Mölders in der Mitte wäre auch eine wählbare Option gewesen. Kurz vor der Halbzeit setzt Henrik Foetsch noch einen Schuss aus 20 Metern ab, jedoch knapp am Tor vorbei,. Nach dem Seitenwechsel machte der SC da weiter, wo er in der ersten Hälfte aufgehört hat und erspielt sich ein ums andere Mal Torchancen. In der 51. Minute dann der langersehnte Anschlusstreffer durch Kirsten Mölders. In klassischer Stürmermanier setzt sich der 45-jährige durch und haut den Ball wuchtig in die Maschen. In Minute 65 dann fast der Ausgleich, Buschfelds Schuss landet jedoch am Querbalken. In der 74. Minute ist erneut Mölders kalt wie eine Hundeschnauze. Erst tänzelt er erneut die Abwehr aus, ehe der Schuss aus der Drehung im Kasten klingelt.. Beide Mannschaften suchten jetzt natürlich nochmal das Tor und die drei Punkte, letztlich ohne Erfolg. Trainer Neef attestiert beiden Mannschaften und dem Schiedsrichter eine super Leistung in einem Spiel, “das auch 5:5 hätte ausgehen können”.

SCWaktuell – Der 10. Spieltag

Spfr. Uevekoeven – SC Wegberg 4:1 (4:0)

Nachdem die letzten Jahre die Spiele in Uevekoven immer gegen die Reservemannschaft der Sportfreunde abgehalten wurden, gab es seit 12 Jahren wieder ein Punktspiel zwischen den beiden ersten Vertretungen des SCWs und der Uevekovener. Mit dem Derbysieg gegen Klinkum im Rücken, wollte die Elf von Dennis Fischer auch in Uevekoven das Nachbarschaftsduell für sich entscheiden, letztlich jedoch ohne Erfolg.
In den ersten zehn Minuten überließen die Gastgeber dem SCW den Spielaufbau, gegen die kompakt stehenden Uevekovener hatte der Sportclub jedoch keine große Idee. Mit zunehmender Spieldauer erhöhten die Sportfreunde dann immer mehr den Druck, vor allem auf die Abwehrkette der Wegberger, die sich auf dem kleinen Kunstrasenplatz nur mit Befreiungsschlägen zu helfen wusste. In der 18. Spielminute dann das 1:0 für die Sportfreunde, der Ball wird auf Alex Dethloff durchgesteckt, der hebt den Ball über den auf halber Strecke stehenden Marc Fischer, Moritz Schulz bringt das Spielgerät über die Linie. Deutlich verunsichert, fängt sich der SC auch zwei Minuten später das 0:2. Paul Schlagheck unterschätzt einen hohen Ball an der Außenlinie, die Hereingabe landet bei Dominik Kruczek, der ohne Mühe zum 0:2 einschiebt. Der Uevekovener Matchplan schien vollends aufzugehen, der SC spielte viele überhastete Fehlpässe nach Ballgewinn gleich wieder zurück zu den in grau gekleideten Gastgebern. Nach 30 Minuten dann ein weiterer Schlag mit dem 3:0. Dominik Kruczek setzt sich gegen drei Spieler durch und zieht aus 25 Metern den Ball ins rechte obere Eck. Sieben Zeigerumdrehungen später wird eine Ecke nur unzureichend geklärt, Benedikt Wolters schießt vom rechten Strafraumrand zum 4:0 ein. Nach der Halbzeit zeigte der SC dann ein besseres Gesicht, vielleicht auch weil die Uevekovener einen Gang raus genommen hatten. Richtig gefährlich wurde es nur noch ein bis zwei Mal durch Schüsse von Anik Murati und Lukas Pomp. In der 75. Minute dann noch ein leiser Hoffnungsschimmer, ein schöner Ball auf Rechtsaußen landet bei Moritz Zohren, der steuert aufs Tor zu und netzt zum 1:4 ein. Aber auch in der letzten Viertelstunde kam der Spielstand nicht mehr zum Kippen, der Sportclub muss sich nicht unverdient mit 1:4 geschlagen geben und beendet somit die Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge.

SV Niersquelle Kuckum III – SC Wegberg II 0:7 (0:3)
Gegen den Tabellenvorletzten wollte die Mannschaft von Adam Neef naturgemäß nichts anbrennen lassen. Am Ende des Spiels ist das Ergebnis dann mit 0:7 deutlich, Trainer Neef hadert trotzdem mit seinen Mannen vor allem in den letzten 20 Minuten. “Das hätten wir locker zweistellig gewinnen können, wenn nicht jeder das nächste Tor hätte schießen würden wollen”, Neef weiter “Trotzdem war das Spiel natürlich in Ordnung. In der ersten Halbzeit haben wir gut das Spiel aufgebaut und kaum Fehlpässe gespielt, obwohl es unser erstes Spiel auf Asche war diese Saison”. Bevor das erste Tor fällt, hat Michael Buschfeld zweimal die Chance mit der Picke ein Tor zu erzielen, die Bälle landeten jedoch naturgemäß zu unplatziert. Nach Eckstoß René Heinen eröffnet Kirsten Mölders dann in der 27. Minute den Torreigen. Weiterhin traf in der ersten Hälfte Michael Buschfeld in der 33. Und 37. Minute zum 3:0 Halbzeitstand für den SC Wegberg. Erneut Buschfeld in der 69. Minute, Kai Slykermann mit der Hacke in Minute 78, Eser Sagac in der 80. Und Kirsten Mölders in der 83. Minute sorgten für den 7:0 Endstand für den Sportclub beim SV Kuckum III.

SCWaktuell – Der 9. Spieltag

SC Wegberg – SV Klinkum 4:1 (0:1)

Der Sportclub aus Wegberg war vor den Spiel mit gutem Selbstbewusstsein bestückt, wurde doch in den letzten fünf Spielen kein Spiel verloren. Mit dem Schwung und dem Ziel die Serie auszubauen, gingen die in rot-schwarz spielenden Wegberger in die Partie gegen den Lokalrivalen aus dem benachbarten Klinkum.

In der ersten Viertelstunde war sichtlich zu merken, dass beide Mannschaften erstmal nicht viel riskieren wollten und sich auf stabile Defensivarbeit beschränkten. Anik Murati taste sich langsam mit zwei Schüssen vor das Klinkuner Gehäuse, die Abschlüsse jedoch zu unplatziert (8..+12.). Die erste Großchance der Partie fand im Gästestrafraum statt, Malte Mehl setzt sich über rechts durch und spielt auf Anik Murati, der kommt am Klinkumer Keeper vorbei, sein Schuss aufs Tor klärt die Gäste-Abwehr aber im Verbund (21.). Jetzt gewinnt die Partie langsam an Torchancen, auf der anderen Seite landet ein Kopfball nach Freistoßflanke am Querbalken (24.). Auf der anderen Seite hat Lukas Pomp zwei Riesenchancen. Jonas Ossenbrink bringt den Ball scharf von rechts auf den zweiten Pfosten, Pomp sichtlich überrascht noch den Ball zu bekommen schießt knapp neben das Tor (27.). Eine Minute später taucht Pomp aus abseitsverdächtiger Position alleine vor Jannik Wasser im Klinkumer Tor auf, legt sich den Ball aber zu weit am Torwart vorbei. Auf der Gegenseite dann das 0:1. Eine Flanke von der linken Seite konnte nicht verhindert werden, Pascal Dömges im Dress des SVK köpft gegen den alten Verein unbedränngt am Fünfer zur Führung für den SVK ein. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel, so gingen die Mannschaften sich mit dem 0:1 in der Kabine aufwärmen.

Nach dem Seitenwechsel wurde der SCW dann überlegener und drängte auf den Ausgleich. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe die erste richtige Chance auch zum 1:1 genutzt wurde. Paul Schlagheck mit einem wunderschönen Ball auf die rechte Außenbahn, Moritz Zohren setzt sich klasse durch, legt im Strafraum rüber auf Malte Mehl, der den Ball problemlos einschiebt (60.). Der SC Wegberg wollte mehr, Trainer Fischer brachte Marc Baltes (75.) und Lukas Mertens (85.) in die Partie, um für noch mehr Torgefahr zu sorgen – er sollte Recht behalten. In der 84. Minute bekommt Lukas Pomp den Ball am Strafraum auf seinen starken rechten Fuß, sein Schlenzer wurde vom Klinkumer Schlussmann nur nach vorne abgewehrt, dort wartete Baltes bereits um den Abpraller zum vielumjubelten 2:1 ins Netz zu schieben. In der 89. Minute machte der Gastgeber dann den Deckel drauf, Moritz Zohren fasst sich aus 25 Metern ein Herz und nagelt den Ball an die Latte, Lukas Mertens war hellwach und schiebt den Abpraller aus acht Metern ins lange Eck. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Baltes mit dem 4:1 Treffer in der Nachspielzeit. Dominik Kruppa marschiert über den halben Platz und legt uneigennützig im Strafraum in den Rückraum, dort war Baltes ungedeckt und legt den Klinkumern das vierte Ei ins Nest. Nach dem Spiel war die Freude beim Sportclub nach dem Derbysieg naturgemäß riesengroß, zum Schluss bleibt noch anzumerken, dass die Partie zwischen Wegberg und Klinkum sehr fair von statten ging ( nur eine gelbe Karte wegen “Trikot ausziehen” in der Nachspielzeit).

SCWaktuell – Der 8. Spieltag

FC Germania Rurich – SC Wegberg 0:3 (0:1)

Die Serie von ungeschlagenen Spielen ausbauen und die Niederlage des Vorjahres gegen Germania Rurich wettmachen – so lautete die Zielvorgabe von Trainer Dennis Fischer vor der Partie. Allerdings sollte sich beides als eine Menge Arbeit herausstellen. Denn der Sportplatz in Rurich glich stellenweise eher dem weltberühmten Sandstrand an der Copacabana. Keine schlechten Voraussetzungen eigentlich für brasilianische Zauberfüße. Aber an Zauberfußball war nicht zu denken, obwohl beim Sportclub aus Wegberg Altmeister Adam Neef vorne im Sturm begann. Verletzungs- und Urlaubsbedingte Ausfälle haben den Startelf-Einsatz Neefs möglich gemacht. Vorher beim Spiel seiner zweiten Mannschaft hat er sich noch geschont um auf den Punkt topfit und vollkonzentriert zu sein. Taktisch clever merkte Neef vor dem Spiel an, lange Bälle auf ihn zu spielen, die er dann mit seiner Präsens und Kobfallstärke fest oder verlängern würde.

In den ersten 20 Minuten war es ein Abtasten, ohne nennenswerte Möglichkeiten. Zwei Abseitstore von Neef fanden leider keine Anerkennung.

Nennenswert war dann aber der Torabschluss in Minute 26. Einen Eckball auf den ersten Pfosten von Kapitän Moritz Zohren, legt Jan Gerads auf den starken linken von Dominik Kruppa ab. Dieser fackelt nicht lange und zieht ab, seinen Schuss kann Rurichs Schlussmann Schwarz nur unzureichend nach vorne abklatschen lassen und von dort stocherte Paul „Maldini“ Schlagheck das Leder zur Gästeführung über die Linie. Diese Führung gab dem SCW noch mehr Sicherheit auf dem holprigen Untergrund und so war in Halbzeit eins nur ein Freistoß aus knappen 20 Metern der einzige Abschluss, der in Richtung des SCW-Tores abgegeben wurde.

Die Halbzeitansprache von Trainer Fischer fiel dementsprechend auch relativ zufrieden aus, man sollte aber weiterhin auf der Hut sein und das zweite Tor nachlegen, damit man in ein ruhigeres Fahrwasser schippern könnte.

Gesagt- getan. Ein langer Abschlag von Torwart Marc Fischer fand irgendwie den Weg auf den durchstartenden Moritz Zohren, welcher von halbrechts durch die Hosenträger von Rurichs Torwart das Leder zum 2:0 für den SCW eindrosch. In Minute 60 war der Arbeitstag von Sturmtank Adam Neef dann beendet. Für ihn kam Eser Sagac in die Partie. Ein Wechsel mit Folgen, wie sich noch herausstellen sollte.

Auch die Einwechslung vom neuen Sportdirektor René Heinen soll nicht unerwähnt bleiben. Er kam 10 Minuten vor dem Ende für Vito Rigante in die Partie.

Aber nochmal schnell zurück zur Einwechslung von Eser Sagac. Rurich versuchte in den letzten Minuten nochmal etwas Druck aufzubauen, welches in der 90. Minute in einem Konter des SCW mündete. Der immer noch wieselflinke Malte Mehl startete aus der eigenen Hälfte heraus, legte in der zwei gegen eins Situation gegen Rurichs Torwart nochmal quer auf den mitgelaufenen Sagac, welcher per Außenrist den 3:0 Endstand besorgte.

Somit war es das zweite Spiel infolge mit einem zu Null Sieg für die Mannen von Dennis Fischer und eine gelungene Generalprobe für das anstehende Derby gegen den SV Klinkum am kommenden Wochenende.

FC Germania Rurich II – SC Wegberg 2:4 (2:2)
An einem sonnigen Sonntagvormittag stieg die Partie auf sandigem Geläuf in Rurich. Das Spiel startete unvorteilhaft für den SCW, in einer Einzelaktion setzte sich der Stürmer der Germania gegen die, vom Vorabend angeschlagene Hintermannschaft des SC, durch. Aufgrund des daraus entstanden Rückstand wirkten Wegberger wie aufgeweckt und nahmen das Spielgeschehen nun in die Hand. Nach mehreren hochkarätigen Chancen war es Kirsten Mölders der nach Flanke von Chris Ebbinghaus den Ball eiskalt zum 1:1 versenkte. Der stark aufspielende Mölders war es auch, der die Flanke auf den Rechtsaußen Yannik Kohl brachte, welcher im Nachschuss zum 1:2 verwandelt. In Folge dessen, wurde das Spiel immer zerfahrener, sodass man von keinem Fussball, sondern eher von einem Schienbeinschonerprüfstand sprechen musste. In dieser Phase des Spiels findet ein langer Ball den Weg über die Reihen des Sportclubs zum Ruricher Spielführer der den Ball zum 2:2 Halbzeitstand verwandelte. In der Halbzeit moniert vor allem der starke Mölders das taktische und kämpferische Verhalten seiner Mitstreiter, er rüttelte dabei teilweise körperlich die Spieler wach. Halbzeit zwei begann in den Ruricher Sanden genauso wie Halbzeit eins. Der Sportclub jedoch wieder im Chancenplus. Logische Konsequenz daraus war das 2:3 wieder durch Mölders. Zuvor setzte sich Michael Buschfeld nach drei Fouls auf der rechten Seite durch und bediente mustergültig. Die Ruricher Hintermannschaft war durch den erneuten Rückstand sichtlich verunsichert, sodass nach einem langen Ball erneut Kirsten Mölders die gesamte Germanische Kette zuzüglich Torwart unter Druck setzte. Aus dieser schieren Übermacht durch Mölders schoss der Torhüter Rurichs den aufs eigene Tor zuspurtenede Verteidiger an. Die Folge dass 2:4 für den Sportclub vom Ring. Trauriger Abschluss war die Aktion gegen Torschützen Yannik Kohl der bereits mehrfach böse gefoult wurde, sodass er zwischenzeitlich in Behandlung gehen musste. Ein Nachtreten von hinten gegen Ihn hatte den sprichwörtlichen roten Karton für Rurich zur Folge. Für die Nettigkeiten die daraufhin von Kohl zu hören waren sah er ebenfalls rot. Wenige Minuten später Pfiff der Schiedsrichter die Partie zum verdienten Sieg des SCW ab.

SCWaktuell – Der 7. Spieltag

SC Wegberg – SV Helpenstein II 3:0 (1:0)

Das Spiel gegen den alten Verein ist natürlich für jeden Spieler und in diesem Fall für jeden Trainer etwas Besonderes. Trainer Dennis Fischer stimmte nicht nur deswegen, sondern auch aufgrund der kleinen Serie (3 Spiele ohne Niederlage) die Mannen besonders gut ein. Die Rollen im Spiel waren über 90 Minuten überraschend klar verteilt, Helpenstein stand zwar vor dem SC in der Tabelle (Rang 7), machte aber kaum das Spiel, bei starkem Wind wurde die Variante “Lang Holz” bevorzugt angewendet. Ersatzgeschwächt ging der Sportclub in die Partie, Torgarant Lukas Pomp hatte sich im Training vermutlich die Bänder gerissen. Dafür im Sturm Anik Murati zusammen mit Marc Baltes. Baltes war es auch, der die beiden ersten Hochkaräter auf der Stirnplatte hatte, erst spielt Dominik Kruppa eine Bogenlampe auf den 2. Pfosten, der Kopfball ging drüber (14.), fünf Minuten später landete Baltes Kopfball nach Laufduell am Pfosten. Murati machte es besser, ein verunglückter Abschlag landet bei ihm, perfekte Ballan- und mitmahme gepaart mit einem wuchtigen Schuss ins Tor zum 1:0 für den SC Wegberg (37.). Nach den Seitenwechsel war eins klar, wenn der Gastgeber den Sack nicht frühzeitig zu macht, könnte es nochmal gefährlich werden. Beste Chancen hierzu wurden ausgelassen, Jonas Ossenbrink spielt den Ball aus 8 Metern frei vor dem Tor nochmal quer auf den im Abseits stehenden Malte Mehl anstatt es selbst zu machen (58.), Mehl trifft frei vor dem Tor nur den Pfosten (61.). Helpenstein war nur über Konter und Standards in der Hälfte des SCWs, die Abwehr um Paul Schlagheck und Simon op den Berg stand jedoch Betonfest. Für Erleichterung sorgte dann Jonas Ossenbrink in der 70. Minute. Anik Murati erläuft sich einen steilen Ball an der Torauslinie, legt das Spielgerät an den Elfer zurück auf Ossenbrink, der aus der Drehung draufhält und flach, hart ins Eck verwandelt. Sicher ist eins, hätte er den nicht gemacht, wäre anschließend der Weg zur Auswechselbank unvermeidlich gewesen. In der 78. Minute langte Chris Timmermanns im eigenen Strafraum mächtig zu, Michael Rohrbecks Pfeife blieb jedoch ebenso stumm, wie nach Reinhold Siewerts groben Attacke auf der anderen Seite im Strafraum keine fünf Minuten später. Unterschiedlich war lediglich das Einsteigen, Timmermanns ging Richtung Ball, Siewert wie nur zu oft im Spiel nur auf den Gegenspieler. Murati musste anschließend verletzt runter, ebenso wie Dominik Kruppa in der 78. Spielminute. Den Deckel drauf machte dann der wiedermal überragende Jan Gerards, nach Querpass Mehl legte Gerards sich den Ball ohne Druck und ohne Zwang nochmal fünf Meter vor dem Tor zurecht, ehe er den Ball in die Maschen haute(85.). Danach war Schluss, der SC Wegberg klettert leise die Tabelle von hinten herauf, Helpenstein kann an den gelungenen Saisonstart nicht anknüpfen und fällt zurück.

SC Wegberg II – SV Baal II 2:0

Nichtantritt der Gastmannschaft.

SCWaktuell – Der 6. Spieltag

TuS Jahn Hilfarth – SC Wegberg 1:1 (1:1)

Ein schweres Auswärtsspiel hatte der SC Wegberg bei Jahn Hilfarth vor sich, die Gastgeber gewannen außer gegen Favorit Ay-Yildizspor alle Spiele. Der SCW hat sich so langsam zurechtgefunden und in den letzten beiden Spielen zwei 4:1 Siege eingefahren, ging somit mit etwas Rückenwind in die Partie. Verletzungsbedingt musste Dennis Fischer nach einer Minute bereits wechseln, Fuat Kocakaya hatte sich beim warm machen eine Zerrung zugezogen. Der Gast aus Wegberg machte von Anfang an vorne viel Druck und zwang die Hintermannschaft der Hilfarther zu Fehlern. Die erste Chance nach drei Minuten hatten jedoch die Blau-Weißen, eine scharfe Flanke von links rauscht durch den Fünfmeterraum, findet jedoch keinen Abnehmer. In der 6. Minute dann die erste Möglichkeit durch den SC. Lukas Pomp erobert in der Hilfarther Abwehrreihe den Ball, setzt sich gegen zwei weitere Hilfarther durch und legt quer auf den frei stehenden Sturmpartner Marc Baltes, der den Ball direkt nimmt und flach, hart ins rechte Eck zum 1:0 trifft. Nach der Führung entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Zahlreiche Chancen von Hilfarth wurden durch den Schiedsrichter unterbunden, da die Abwehrreihe um Simon op den Berg die Stürmer permanent ins Abseits laufen ließen. Nach guter Arbeit von Moritz Zohren auf dem rechten Flügel kommt die Flanke in den Rückraum, Pomp trifft den Ball jedoch nicht richtig, der Schuss landet im Torfangzaun. In der 27. Minute nach einer Freistoßflanke muss Schiedsrichter Jürgen Schröder dann auf den Punkt zeigen, Dominik Kruppa lief einem Hilfarther Stürmer unbedrängt in die Hacken. Nico Jelinsky verwandelt zum 1:1 Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel began das Spiel dann ähnlich, wie zum Schluss der ersten Hälfte, ein interessanter B-Liga Kick mit Chancen auf beiden Seiten. Anik Murati schlenzt den Ball knapp am Tor vorbei (59.), Lukas Pomp hat den Keeper bereits ausgespielt, kommt jedoch nicht mehr dazu, in Richtung Tor zu zielen und wird von einem Verteidiger gestört (65.). Nach einem langen Ball von Moritz Zohren tippt der Ball vor dem Strafraum auf, der Luftzweikampf zwischen Baltes und Keeper Jan Haase findet keinen Sieger, Haase begräbt anschließend jedoch Baltes unter sich, der dadurch dem Ball nicht hinterher laufen konnte. Da hat es schon Strafstoß für gegeben, war man sich nach dem Spiel einig. Auf der Hilfarther Seite hatte Stürmer Dustin Rätsch einen gebrauchten Tag. Erst köpft er nach Eckstoß den Ball an die Latte (78.), dann bekommt er eine harte Flanke im Fünfmeterraum auf den Fuß und schießt zum Glück für die Wegberger links am Tor vorbei. In den letzten zehn Minuten schmissen beide Mannschaften dann alles in die Waagschale, es sollte dann aber kein Torerfolg mehr gefeiert werden und so trennt sich der SC Wegberg und TuS Jahn Hilfarth schiedlich, friedlich mit 1:1.

Grün-Weiß Schaufenberg – SC Wegberg 3:3 (2:1)

“Mit einem neutralen Schiedsrichter hätte das Spiel sicher einen ganz anderen Verlauf genommen”, berichtete Adam Neef nach dem Spiel einvernehmlich mit einigen Spielern im Vereinsheim. “Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir die Schaufenberger an die Wand gespielt, da müssen wir uns aber selber den Vorwurf machen die zahlreichen Chancen nicht genutzt zu haben”, so Neef weiter. Der Sportclub ging nach einem Zuspiel von Michael Buschfeld auf Eser Sagac in Führung, Sagac platzierte den Ball aus 16 Metern im unteren linken Eck (11.). In der Vorwärtsbewegung verlor Carsten Ackermann auf der linken Außenseite den Ball, Schaufenberg spielte den Konter gut aus und vollendete zum 1:1 Ausgleich (19.). Nach einer halben Stunde kam es dann zu einer krassen Fehlentscheidung durch den Betreuer der Schaufenberger. Ein Stürmer ließ sich im Laufduell mit Carsten Cohnen einfach ohne jeglichen Grund fallen und bekam dafür einen Strafstoß. Dieser wurde durch Steffen Bartsch zum 2:1 verwandelt (31.). In der Halbzeit schworen sich die Männer in Grün ein, sich das nicht gefallen zu lassen und gingen mit viel Engagement in Hälfte zwei. Vorne kamen Eser Sagac, Adam Neef und Kirsten Mölders zu guten Chancen, den Treffer für den Sportclub erzielte dann aber Yannik Kohl in der 67. Minute nach einem Tumult im Strafraum. Kohl stand am langen Pfosten und schoss den Ball schnörkellos in die kurze Ecke zum 2:2 Ausgleich. Sechs Minuten später belohnte Michael Buschfeld mit einem Geniestreich die Wegebrger Leistung, auf Flanke von Kirsten Mölders überlupfte Buschfeld fast von der Torauslinie den Schaufenberger Schlussmann zum 3:2 für den SCW. Die bis dato gut funktionierende Abwehrreihe des Sportclubs um Dominik Ziem hatte dann jedoch in der 79. Minute auch einen Aussetzer drin. Nach einer Ecke versucht Ziem den Ball zu klären, die Kugel gerät jedoch über seinen “Schlappen” zu Marc Schmidt, der das Geschenk gerne annahm und den 3:3 Ausgleich erzielt. In den Schlussminuten war es dann ein Spiel mit offenem Visier ohne Sieger, Endstand 3:3 Unentschieden.

SCWaktuell – Der 5. Spieltag

SC Wegberg – Dynamo Erkelenz 4:1 (1:1)

Wie schon bereits in der vergangenen Woche hatte Trainer Dennis Fischer keine großen Spielräume was die Mannschaftsaufstellung betraf. Flügelspieler Jonas Ossenbrink durfte auf der Sechs zum Dienst antreten, Doppelspitze Pomp/Baltes sollte vorne erneut für Gefahr sorgen. Das Spiel startete ausgeglichen, das fand das klassische Abtasten statt, schließlich hatte der SC noch kein Pflichtspiel gegen den neugegründeten Verein aus Erkelenz bestritten. Die erste gute Chance hatte dann Jan Gerards nach zehn Minuten, Jonas Ossenbrinks Freistoß auf den ersten Pfosten bekam Gerards aber nichtmehr richtig, ansonsten hätte es bereits früh gerappelt. Seine zweite Chance in der 18. Minute war dann von Erfolg gekrönt, Dominik Kruppa bedient den durchstartenden Garards, der legt den Ball am Torwart vorbei ins Tor zum 1:0. Die Führung hielt jedoch nicht lange an, nach einem Angriff der Gäste über die linke Seite wird der Ball nur bis an den Strafraum geklärt, dort nimmt Stefan Küppers den Ball direkt und schießt flach, hart ins rechte Eck (24.). Das Spiel wurde nun etwas zerfahrener, Dynamos Deniz Engels schwächte sein Team durch eine gelb-rote Karte wegen Fouslpiel und Beleidigung (42.), das spielte den Wegbergern nach dem Seitenwechsel in die Karten. In der zweiten Hälfte hatte Dynamo eine gute Chance nach den Anpfiff, danach kam von den Gästen aber nicht mehr viel. Erst scheitert Dominik Kruppa (54.), besser machte Kruppa es in der 64. Minute als er erneut den richtigen Ball spielt, dieses Mal auf Moritz Zohren. Zohren setzt sich im Duell gegen Pascal Schützer durch und schiebt den Ball clever am Torwart vorbei ins Tor zum 2:1. Sieben Minuten später erhöhte der SC Wegberg dann gleich auf 3:1. Jonas Ossenbrink bedient Lukas Pomp, der spitzelt den Ball am rauslaufenden Torwart vorbei und anschließend ohne Mühe ins Tor. In der Schlussviertelstunde schaltete der SC dann einen Gang runter, von den Erkelenzern kamen nur noch zaghafte Versuche ein Tor zu erzielen. Den Schlusspunkt der Partie setzte dann erneut der Mann des Tages Jan Gerards. Vito Rigante wird von Pomp freigespielt, Rigante legt rüber auf den mitgelaufenen Gerards, der schießt den Ball Richtung Tor, Keeper Vladimir Meng kommt zwar noch mit dem Fuß an den Ball, jedoch hat der Abpraller soviel drall, dass er vom Fuß des Torwarts ins Tor springt. Danach pfiff der gute Schiedsrichter Stefan Hermanns die Partie ab, der Sportclub kann an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen und fährt verdient drei weitere Punkt auf dem Konto ein.

SC Wegberg II – Dynamo Erkelenz II 0:1 (0:1)

Das Samstagabendspiel im Wegberger Hans-Gisbertz Stadion hatte sich Trainer Adam Neef mit einem besseren Ende vorgestellt. Gegen die Zweitvertretung des FC Dynamo Erkelenz verlor seine Mannschaft knapp mit 0:1. Ein allgemein sehr ausgeglichenes, aber torarnes Spiel entwickelte sich über die volle Distanz. Nach 40 Minuten war dann der Gast aus Erkelenz erfolgreich, nach Vorarbeit von Spielertrainer Georg Kühn trifft Arthur Litke zum 0:1. Nach dem Seitenwechsel war der Sportclub dann doch etwas bemühter zumindest noch einen Punkt zu ergattern. In der 55. Minute scheitert Kirsten Mölders per Kopf am sehr guten Schlussmann der Erkelenzer Patrick Schmidt. Die mit Abstand größte Chance hatte Neef selber auf dem Fuß, über René Heinen und die linke Seite kommt der Ball flach hart auf den Fünfer, Neef nimmt die Kugel an und trifft nur den bereits am Boden liegenden Torwart. Auch in der Schlussoffensive hatten die grünen keine guten Torchancen mehr, so hieß es dann nach trägen 90 Minuten am Ende 0:1.