SCWaktuell – Der 1. Spieltag

SV Schwanenberg – SC Wegberg 2:4 (0:2)

Beim ersten Saisonspiel sind die Mannschaften natürlich noch ungewiss, auf welchen Gegner man in der neuen Meisterschaftsrunde trifft, entsprechend abwartend begann das Spiel zwischen den heimischen Schwänen und der Wegerger Mühlenelf.
Einladend war der Gastgeber in den ersten 20 Spielminuten, in der 6. Minute stibitzt Lukas Pomp den Ball vom letzten Abwehrspieler im Strafraum und kann alleine aufs Tor laufen und einschieben. Das zweite Geschenk liefert zehn Minuten Später erneut die Schwanenberger Abwehr, Anik Murati erhält einen Fehlpass und dribbelt sich Richtung Strafraum. Der Querpass Muratis landet bei Lukas Pomp, der noch einen Haken schlägt und aus fünf Metern mit der Picke ins Tor vollendet. Nach der frühen 2:0 Führung kam der Gastgeber fortan besser ins Spiel, scheiterte jedoch häufig an der stabilen Abwehrkette der Wegberger. Paul Schlagheck und Dominik Kruppa ließen über die Außenseiten keine Gefahr zu, Innen machten Yannik Kohl und Jan Gerards ein tolles Spiel und ließen die Stürmer der Schwäne nicht aus den Augen. In der ersten Halbzeit wurde lediglich ein Freistoß aus 17 Metern gefährlich, dieser war jedoch etwas zu unplatziert in die Torwartecke und somit leichte Beute für Marc Baltes im Tor des SCW.
Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie genau nach Plan für die Gäste aus Wegberg. Moritz Zohren wird von Jonas Ossenbrink über rechts in Szene gesetzt, der setzt sich durch und legt im Strafraum rüber auf Lukas Pomp, der trifft aus spitzem Winkel das Tor zum 3:0 in der 48. Minute. In der 54. Minute wird Pomp 25 Meter vor dem Tor gefoult. Den Freistoß zirkelt Dominik Rauschen an die Unterkante der Latte, von dort aus prallt das Spielgerät auf den Boden und zum 4:0 ins Tor. Das Spiel schien schon durch zu sein, jedoch ließen die Wegberger den Gastgeber nochmal ran kommen. In der 57. Minute verwandelt Pascal Hover einen direkten Freistoß aus rechter Position, 20 Meter vor dem Tor. In der 64. Minute zeigt Recai Gürpinar auf den Strafstoßpunkt des Wegberger Strafraums. Vorausgegangen war ein Torschuss nach Eckball, den Simon op den Berg aus einem Meter an den angelegten Arm bekam. Erst schickte Gürpinar op den Berg mit Rot vom Platz, revidierte seine Entscheidung jedoch nach Wegberger Protesten zugunsten op den Bergs und zeigte nach Rücknahme des Feldverweises die gelbe Karte. Pascal Hover schoss den Ball in die von ihm aus rechte obere Ecke, dort vermutete jedoch auch Torwart Baltes den Ball und lenkte den Strafstoß über das Tor. Die Freude über den parierten Strafstoß hielt jedoch nicht lange an, die folgende Ecke segelt flach an Freund und Feind vorbei auf den zweiten Pfosten, wo Stefan Schlipper ungedeckt einschieben konnte (64.). Jetzt wurde es nochmal hektisch auf dem kurzen Kunstrasenplatz, Schwanenberg hatte einige Chancen weiter zu verkürzen, Wegberg hätte den Sack jedoch auch zumachen können. Am Ende machten beide Mannschaften nichts mehr aus ihren Möglichkeiten, zur Freude der Mühlenelf, die die ersten drei Punkte auf der Habenseite verbuchen kann.

SV Schwanenberg III – SC Wegberg II 2:4 (2:1)

Adam Neefs Reserve zeigte beim Spiel in Schwanenberg gegen die Dritte des SVS eine tolle Moral und erlangt nach einer tollen zweiten Halbzeit einen 4:2 Erfolg.
Mit einem satten Distanzschuss gelangt der Gastgeber nach sechs Minuten zur 1:0 Führung, Nils Bruder Sven Dreifeld hatte für Schwanenberg abgedrückt. Diese egalisierte der SC Wegberg in der 13. Minute, Spielmacher Vito Rigante sieht Mitspieler Fuat Kocakaya frei stehen, der Sascha Schiwy im Tor mit einem Beinschuss bezwingt. Das Spiel plätscherte nun etwas vor sich hin, einzig Dominic Pütz hatte nach 40 Minuten eine gute Schusschance aus spitzem Winkel, der Ball landet jedoch am Außennetz. In der 42. Minute segelt eine Schwanenberger Ecke auf den unbedrängten Tim Scheepers, der keine Mühen hat aus fünf Metern einzuköpfen.
Nach dem Seitenwechsel kommt der Sportclub motiviert aus der Pause und trifft bereits nach drei Minuten zum 2:2 Ausgleich. Verantwortlich hierfür zeichnet sich Nils Dreifeld, der ein Traumtor aus 25 Metern in den Winkel zimmert. Die Mühlenelf nun mit Rückenwind, immer wieder setzt Rigante seine Mitspieler gut in Szene. Auch in der 73. Minute, als Benedikt Esser von ihm den Ball zugespielt bekommt und frei vor dem Tor die 3:2 Führung erzielt. Der Mann des Tages krönt sich selbst mit dem Treffer zum 4:2, Lukas Mertens legte Rigante die Kugel zum Distanzschuss auf. Neef zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. “Nach der bescheidenen Vorbereitung mit teilweise hohen Niederlagen bin ich stolz auf mein Team, das Spiel noch gedreht zu haben”, resümierte der Coach die Leistung seiner Mannschaft nach dem Spiel.

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