SCWaktuell – Der 11. Spieltag 

SC Wegberg – Germania Hilfarth 1:2 (1:1)

Das Spiel zwischen dem Tabellenführer aus Hilfarth und dem Tabellendritten aus Wegberg stand schon seit mehreren Wochen als richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften fest. Mit dem Sieg konnte Germania Hilfarth den Vorsprung zum SCW nun auf 9 Punkte ausbauen. Das es dazu kam, ist jedoch einem sehr unglücklichen Spielverlauf zu verschulden. Schon nach 3 Minuten ging der Gast in Führung. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wird hoch in Richtung 16er geschlagen. SCW-Keeper Marc Baltes eilt aus den Tor um den Ball wegzufausten, verschätzt diesen dann und fälscht den Ball so ab, dass er in hohem Bogen ins eigene Tor geht. Den Schock zu verdauen, brauchte etwa 5-10 Minuten, ab da an war der SC Wegberg spielbestimmend. Nach 20 Minuten gelangt Mevlüt Polat über die rechte Seite in den Strafraum. Den Ball am Abwehrspieler vorbei gelegt, bleibt er jedoch im Bein vom Hilfarther Abwehrspieler hängen. Der Pfiff von Schiedsrichter Venrath blieb jedoch aus. Der Sportclub drängte nun auf den Ausgleich, die vielen Standardsituationen waren zwar immer gefährlich, jedoch ohne den gewünschten Torerfolg. Den hatte der Sportclub jedoch dann in der 40. Minute. Über die linke Seite spielen sich Dominik Kruppa und Resul Kartal schön durch, der Ball gelangt zu Anik Murati im 16-Meter Raum, der den Ball über den Hilfarther Torwart lupfte. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel dann noch etwas hitziger. Von der Unruhe die das Hilfarther Kollektiv über Spieler, Zuschauer und allen voran Trainer Andy Bary ins Spiel brachte, ließ sich leider auch der Schiedsrichter beeinflussen. Man spürte ihm die Angst eine Entscheidung gegen Hilfarth zu treffen an. Flori Xhanija wird nach 55 Minuten unsanft im Strafraum zu Fall gebracht. Der berechtigte Pfiff blieb auch hier wieder aus. Dass sich die Wegbeger Spieler auch noch das ganze Spiel über haben beleidigen lassen müssen, ist weniger ein Vorwurf an den verunsicherten Schiedsrichter, sondern eher an die Disziplinlosigkeit der Hilfarther. Trotz alledem war der SC Wegberg weiter bemüht, das Spiel vorne zu entscheiden und die Antwort sportlich zu geben. In der 65. Minute wird Florian Xhanija an der Mittellinie mit einem Ellenbogenschlag gestoppt. Xhanija geht zu Boden, der Schiedsrichter sah das jedoch als normalen Zweikampf an und so konnte Hilfarth einen Angriff vortragen. Da Xhanija immer noch am Boden lag, wollte Hilfarths Dominik Heinen grade den Ball ins Aus spielen, als er es sich es dann doch anders überlegt und mit einem Doppelpass in den Wegberger Strafraum eindringen konnte um ins lange Eck das 2:1 zu schießen. Dass die Wegberger Abwehr schon aufgehört hatte anzugreifen, weil man davon aus ging, dass der Ball ins Aus geschossen wird sollte man hier vielleicht noch erwähnen. Der SC gab sich aber auch danach nicht auf und warf nun alles nach vorne. Dadurch bekam der Gast jedoch die besseren Chancen in der Schlussviertelstunde, die sich anbietenden Konter wurden aber zu schlecht ausgetragen. In der zu knapp bemessenen Nachspielzeit von vier Minuten kam der SC durch zwei Ecken und einen Freistoß nochmal sehr nah vors Tor, doch der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor gehen. Somit schauen die Wegberger nun nach dieser dubiosen Niederlage sehr schlecht aus der Wäsche was das Rennen um den Aufstieg angeht.

SV Merbeck – SC Wegberg II 2:1 (1:1)

Einige Umstellungen nahm Richard Feller in der Aufstellung im Vergleich zur Vorwoche vor. Das Spiel litt über die Spielzeit unter den katastrophalen Platzbedingungen, die die Merbecker Asche zu bieten hatte. Daraufhin agierten beide Mannschaften mit langen Bällen, an Ballstaffetten war nur selten zu denken. In der 23. Minute kommt der SC dann über die linke Seite zu einem erfolgversprechenden Angriff. Der Ball gelangt zu Björn Mertens, der nach Annahme kaltschnäutzig ins kurze Eck verwandelt. Danach sahen die Zuschauer viele Fehler in der Ballannahme, da der Ball keine 5 Meter flach rollen konnte. Einen Fehler in der Ballverarbeitung hatte auch Torhüter Marc Fischer in der 38. Minute. Einen Rückpass verwandelte Fischer zu einem Ball ins Seitenaus. Von dort holte Merbeck dann die Ecke raus, die kurze Zeit später zum 1:1 führen sollte. Der Ball geht weit auf den zweiten Pfosten, von dort aus köpft ein Merbecker Spieler den Ball aufs Tor. Über Marc Fischers Kopf und die Torlinie gelangt der Ball in den Torraum. Dort gelang es dann der SCW-Abwehr nicht, den Ball zu klären, sodass Justin Joeris den Ball zum Ausgleich einstochern konnte. Nach dem Seitenwechsel hatte der SC zwar mehr Ballbesitz, jedoch fehlte im Spiel nach vorne häufig der letzte, gefährliche Pass. So kam es dann, dass der SV Merbeck in der 54. Minute in Führung ging. Eine Freistoßflanke wird am 11 Meter Punkt auf 16 Meter klatschen gelassen, dort marschiert ein Merbecker ungehindert Richtung Tor, legt quer auf Andre Schoenemakers, der die 2:1 Führung erzielt. Merbeck war jetzt nur darauf bedacht, dass Ergebnis zu halten, der Sportclub hat jedoch auch keine ernsthafte Prüfung von Merbecks Keeper Sebastian Hendrix mehr veranlasst, sodass das 2:1 bis zur 90. Minute so dahin plätscherte

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