SCWaktuell – Der 11. Spieltag

Germania Rurich – SC Wegberg 4:2 (1:0)

Das Spiel auf dem Ruricher Rasen begann mit 15-minütiger Verspätung, da Hagel kurzzeitig eingesetzt hatte und den gut bespielbaren Rasen in eine Rutschbahn verwandelte. Wegberg und Rurich kämpften ab der ersten Minute in einem offenen Schlagabtausch, beide Mannschaften hatten häufig die Chance ein Tor zu erzielen, denn die Hintermannschaften auf beiden Seiten waren anfällig. Effektiver nutzte das der Platzverein. In der 22. Minute wurde eine Unachtsamkeit auf der Wegberger rechten Seite genutzt, den Ball auf den langen Pfosten zu Flanken, von wo aus Florian Syben unbedränkt zum 1:0 einköpfen konnte. Anschließend verzeichnete der SC dann mehr Spielanteile. Immer wieder über die schnellen Moritz Zohren und Nazim Baliu über rechts, kam der Sportclub gefährlich vor das Tor. Yannick Wersich war zweimal frei vor dem Kasten, jedoch schoss er einmal drüber, beim zweiten Mal landete sein Kopfball ebenfalls nicht im Tor. Auch Mahir Gezer und Anik Murati ließen gute Chancen liegen, sodass es mit 0:1 in die Halbzeit ging. Nach dem Trainer Dennis Fischer die Mannschaft in der Halbzeit wach gerüttelt hatte, war der SC in Hälfte zwei kurz vor dem Ausgleich. Simon Zitz machte dem jedoch einen Strich durch die Rechnung, als er in der 52. Minute einen Konter erfolgreich abschloss. Danach steckten die Berker nicht auf, Moritz Zohren und Jonas Ossenbrink trafen jeweils die Querlatte. Besser machte es Wersich dann in Hälfte zwei. Nachdem Nazim Baliu eine Ecke auf den zweiten Pfosten verlängert, köpft Wersich den Ball in die rechte Ecke zum 1:2 Anschluss (65.). Wiederum Zitz vernichtete die Wegberger Hoffnungen, indem er erneut einen Konter platziert zum 3:1 vollendet. (77.). Auch der dritte Konter Rurichs hatte7 gesessen, Patrick Trzeciak marschiert an der Wegberger Abwehr vorbei und schließt zum 4:1 in der 87. Minute ab. Schlusspunkt war dann ein schöner Distanzschuss von Mahir Gezer in den linken Knick (88.), der aber nur noch das 2:4 aus Wegberger Sicht bedeutete.

SC Wegberg II – Germania Rurich II 2:0 (0:0)

Die Wegberger Reserve erwies sich am Sonntag morgen als äußerst flexibel. So tauschte man nicht nur das Heimrecht, da der Ruricher Platz nur für ein Spiel bespielbar war, sondern stellte auch dem Schiedsrichter in Person von Trainer Adam Neef. Der zog nach seinem Spiel als Unparteiischer schnell ein Fazit: “Wenn man einmal selber Schiedsrichter war, dann weiß man noch mehr, dass die Jungs nicht zu beneiden sind. Es gibt so viele Sachen, die man einfach nicht sieht, das merkt man von außen garnicht.” Neef fungierte in seiner Doppelrolle jedoch als Glücksbringer, denn die Reserve spielte ein gutes Spiel und gewann verdient mit 2:0. Schon in der 3. Minute verzeichnete Kirsten Mörders seine erste gute Chance. Ebenfalls war der aktive René Heinen immer gefährlich mit seinen gewaltigen Schüssen, die jedoch nur knapp das Tor verfehlten. So dauerte es bis zur zweite Hälfte an, ehe die grün-schwarzen das erste Mal jubeln konnten. Kirsten Mölders Schuss konnte der Ruricher Schlussmann nicht festhalten, Alex Horn steht da wo ein Torjäger stehen muss und sorgt mit seinem Abstauber für das 1:0. Wieder war es Horn in der 79. Minute, der einem schönen Schlenzer ins Eck zum 2:0 setzte. Anschließend verteidigte der SCW Wacker und Torwart Patrick Walther konnte mit einer blütenweißen Weste unter die Dusche gehen, denn es blieb beim 2:0 für den SCW gegen die Reserve aus Rurich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.