SCWaktuell – Der 11. Spieltag

SC Wegberg – SC 09 Erkelenz II 2:1 (2:1)

Kein Spiel für Fußballromantiker, aber einen echter Arbeitssieg erlangte der SC Wegberg zu Hause gegen die Mannschaft mit der roten Laterne, dem SC 09 Erkelenz II. Dabei traf der SCW gleich drei Mal, das Spiel jedoch endete nur knapp mit 2:1 für die Mühlenstädter. Erwartungsgemäß machte der SCW das Spiel und erzielte auch im Stile einer Spitzenmannschaft gleich mit der zweiten Chance das Tor. Traf Anik Muarti in Minute Neun noch den Außenpfosten, war Moritz Zohren in der 16. Spielminute zur Stelle. Jonas Ossenbrinks Schuss von links wehrt 09-Schlussmann Thomas Walter an den Strafraum ab, dort wartete Zohren bereits um den Ball volley ins Tor zu hauen. Die Führung hielt jedoch nur eine glatte Minute, ehe die Wegberger Abwehr in Form von Chris Timmermanns und Marc Fischer die Zuschauer mit einer Slapstick-Einlage unterhielten. Timmermanns spielt den Ball viel zu hart mittig Richtung Tor zu Fischer zurück, der säbelt drüber und sieht den Ball anschließend nur noch ins Tor hoppeln. Erneut Moritz Zohren nahm das Zepter in die Hand, Zohren steuert über die rechte Seite aufs Tor zu und schließt aus 8 Metern hoch ins kurze Eck zum 2:1 für den Sportclub ab. Dadurch rückt Zohren auch in der Torjäger Liste auf Platz 9 hoch, es war Saisontreffer Nummer. 5. Danach machte der SCW weiter alles bis zum Strafraum richtig, was dann jedoch in Richtung Torabschluss ging war schwach bis kläglich. Malte Mehl eilte der Erkelenzer Abwehr immer wieder davon, entweder die Hereingaben oder auch die Abschlüsse waren dann jedoch zu ungenau. Lukas Pomp brachte sich auch ein ums andere Mal in aussichtsreiche Positionen, wählte jedoch oft die falsche Option. Nach dem Seitenwechsel das Gleiche in grün. Die Gäste aus Erkelenz zaghaft und mit wenig Idee im Spiel nach vorne, der SC immer wieder mit guten Situationen. Anik Murati in Halbzeit zwei vom Pech verfolgt, schießt zwei Mal im Fünfmeterraum entweder neben das Tor oder an den Torwart. Lukas Pomp lupft frei vor dem Tor zu flach in die Hände des Keepers, wieder Murati frei vor dem Tor mit dem Kopf vorbei. Alten Fußballsprichworten zufolge, müsste der SC Wegberg kurz vor Schluss dafür bestraft werden und sich noch einen Einfangen, dafür waren die Gäste zum Glück für die Heimmannschaft jedoch zu ungefährlich. Nach dem Krampf in der zweiten Hälfte waren dann alle Beteiligten froh, als Schiedsrichter Recai Gürpinar das Spiel nach 90 Minuten beendete, für den Sportclub stehen am Ende drei Punkte und somit ein kleiner Rückenwind für das anstehende Spiel beim bislang ungeschlagenen Spitzenreiter in der kommenden Woche.

SC Wegberg II – SV Immerath II 2:2 (0:2)

Die Reservemannschaft des SC Wegberg hatte keine leichte Aufgabe beim Samstagabendspiel gegen den SV Immerath II. Die Gäste konnten aus den vollen Schöpfen und hatten auch Verstärkung aus der 1. Mannschaft mit nach Wegberg gebracht, Trainer Adam Neef hatte hingegen nur zwei Auswechselspieler auf der Bank, einschließlich sich selbst. Den Start in das Spiel kann man mit dem Begriff “verpennt” ziemlich gut beschreiben auf Seiten der Wegberger. Nach bereits neun Minuten stand es 2:0 für die Gäste aus dem Erkelenzer Land, der Zugriff in der Abwehrreihe war noch nicht da, wo er sein sollte. Die Moral der Zweiten stimmte jedoch und die Mannschaft ließ sich durch den Rückstand nicht aus der Bahn werfen. In der dreißigsten Minute spielt Routinier Kirsten Mölders den Ball schön in die Tiefe auf Nils Dreifeld, der dann jedoch knapp aus zehn Metern am Tor vorbei schiebt. Fünf Minuten später bekommt Michael Buschfeld den Ball zugespielt, setzt sich durch zwei Spieler durch und trifft den Ball beim Abschluss auf dem holprigen Rasenplatz nicht richtig. In der 40. Minute setzt Buschfeld die Hintermannschaft von Immerath unter Druck und erobert das Spielgerät, schießt aufs Tor und scheitert an einem Immerather Abwehrspieler. Mölders in der Mitte wäre auch eine wählbare Option gewesen. Kurz vor der Halbzeit setzt Henrik Foetsch noch einen Schuss aus 20 Metern ab, jedoch knapp am Tor vorbei,. Nach dem Seitenwechsel machte der SC da weiter, wo er in der ersten Hälfte aufgehört hat und erspielt sich ein ums andere Mal Torchancen. In der 51. Minute dann der langersehnte Anschlusstreffer durch Kirsten Mölders. In klassischer Stürmermanier setzt sich der 45-jährige durch und haut den Ball wuchtig in die Maschen. In Minute 65 dann fast der Ausgleich, Buschfelds Schuss landet jedoch am Querbalken. In der 74. Minute ist erneut Mölders kalt wie eine Hundeschnauze. Erst tänzelt er erneut die Abwehr aus, ehe der Schuss aus der Drehung im Kasten klingelt.. Beide Mannschaften suchten jetzt natürlich nochmal das Tor und die drei Punkte, letztlich ohne Erfolg. Trainer Neef attestiert beiden Mannschaften und dem Schiedsrichter eine super Leistung in einem Spiel, “das auch 5:5 hätte ausgehen können”.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.