SCWaktuell – Der 21. Spieltag

SC Wegberg – SV Schwanenberg II 4:2 (2:1)
 
SCW-Keeper Marc Baltes fragte nach Abpfiff der Partie seinen Vorstandskollegen Björn Gronau, ob es überhaupt möglich war, sich dieses Spiel schön zu saufen. Beide Mannschaften waren sehr bemüht im Aufbauspiel, wenn die Offensivabteilungen der beiden Mannschaften konsequent gewesen wären, hätte es wahrscheinlich ein 8:5 gegeben. Es war jedoch lediglich ein 4:2 für den SC Wegberg, aufgrund der besseren Spielaktionen auch so verdient. Resul Kartal bring den SC scho in der 6. Minute zum Jubeln, als er ein tiefes Zuspiel von Anik Murati mit der Picke ins Tor reinspitzelt. Nach einer knappen Viertelstunde egalisierte Patrik Kohnen vom SV Schwanenberg II das Ergebnis jedoch wieder. Nachdem er eigentlich auf der linken Außenband einen Zweikampf gegen den heute formschwachen Pascal Dömges schon verloren hatte, kam er wieder an die Kugel und dribbelt sich in den Strafraum, von wo er den Ball flach in die lange Ecke schoss. Die Antwort ließ 20 Minuten auf sich warten. Nachdem Flori Xhanija mit seinen Sturmkollegen circa eine halbe Minute um den Strafraum kombinierte, spielte er von der rechten Grundlinie einen hohen Pass zu Jonas Ossenbrink, der am zweiten Pfosten wartete und den Ball dort Volley mit links ins Tor beförderte. Nach dem Seitenwechsel verschlechterte sich das Spiel dann noch mehr, Kartal nach Zuspiel von Jan Gerards und Flori “Fix” Xhanija stellten das Ergebnis zwar noch auf vier Zähler für den SC Wegberg, mehr war dort aber definitiv möglich. Ein von Ossenbrink abgefälschter Schuss in der 88. Minute stelte den Endstand her, als Schiedsrichter Rohrbeck nach 90 Minuten abpfiff, waren alle Beteiligten froh.
 
Germania Kückhoven II – SC Wegberg II 0:5 (0:2)
 
Richard Feller sorgte mit der Nominierung seiner 14 Spieler vor dem Spiel schon für Furore. Spieler wiesen ihn darauf hin, dass er zwei mal Holger in die Liste geschrieben hätte, trainiert hat dieses Jahr jedoch noch überhaupt kein Holger auf dem Trainingsgelände Im Forst 14. Gleich in die Startelf fanden die Routiniers Holger Obertshauser und Holger Rhein. Schon in der 13. Minute klingelte es das erste Mal in der Kiste von Germanen-Torhüter Sascha Paulus, der an diesem Tag einen seiner schwierigeren Tage haben sollte. Schlitzohr Michael Buschfeld stibitzt sich den Ball bei der Kückhovener Abwehr und versenkt zum 1:0. Fünf Minuten später dann Ersen Kapar mit einem sehenswerten Volleyschuss nach geklärter Ecke zum 2:0 für die Gäste. Mit der Führung im Rücken ließ der Sportclub sich dann etwas fallen und man überließ Kückhoven etwas mehr Räume. Die waren auch bemüht diese zu nutzen, jedoch war an der gewichtigen Abwehr um Dominik Ziem und Pascal Willigalla meistens Schluss. Nach dem Seitenwechsel brachte Feller dann wieder etwas System in die Mannschaft, man beherrschte das Spiel wieder etwas besser. Mann des Spiels Michael Buschfeld schickt den 44-Jahre alten Holger Rhein, der die Abwehr wie in alten Zeiten stehen lässt, dann jedoch vom Torhüter unsanft zu Fall gebracht wird. Den folglichen Foulelfmeter verwandelt Michael Buschfeld ganz lässig. Buschfelds letzter Geniestreich war ein Dribbling in der 63. Minute quer durch den Sechzehner mit anschließendem Torerfolg. In der 76. Minute belohnte sich der eingewechselte Marcel Quack dann für seine gute Leistung und schießt ein zum 5:0. “Ich glaube, die Kückhovener Stürmer bekommen heute Alpträume von unserer soliden Abwehr”, meint der gloreiche Trainer nach dem Spiel. Hoffen wir mal, dass es in den letzten vier Spielen auch so sein wird.

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