SCWaktuell – Der 3. Spieltag

Viktoria Rath-Anhoven – SC Wegberg 2:9 (1:5)

Vorgabe von Trainer Harry Pomp vor dem Spiel war ein klarer Auswärtssieg für den SCW. Die Spieler um Kapitän Jonas Ossenbrink erfüllten die Erwartungen des Trainers und setzten einen 9:2 Auswärtserfolg bei der Viktoria. Nachdem Ersen Kapar in der 2. Minute das 1:0 für Rath aus sieben Metern auf dem Fuß hatte, klingelte es das erste Mal im direkten Gegenzug. Ein langer Abwurf auf die rechte Seite auf Moritz Zohren, der rennt an Gegenspieler Mertens vorbei und flankt den Ball von der Außenbahn ins Tor. In der 20. Minute ist Lukas Pomp nicht vom Ball zu trennen, spielt sich durch die ganze Abwehr und legt quer auf den mitgelaufenen Anik Murati, der nur noch einzuschieben braucht. Vier Minuten später pennt die gesamte Wegberger Hintermannschaft, Eser Sagac verkürzt mit einem Außenrist-Schuss auf 1:2. Gegen Lukas Pomp hatten die Rath-Anhovener heute keine Lösung, erneut tänzelt sich der Wegberger Stürmer mit Ball am Fuß durch die Hintermannschaft und schießt aus spitzem Winkel zum 3:1 ein. Pomp sollte auch den Fair-Play Pokal für diese Saison bekommen, nachdem Schiedsrichter Maik Wende auf Strafstoß entschied, korrigierte er die Entscheidung und teilte dem Schiedsrichter mit, dass an ihm kein Foul verübt worden war. In der 42. Minute machte Michael Buschfeld ein herrliches Tor, aus 25 Metern mit Vollspann in die Maschen. Kurz vor der Halbzeit dann noch das 5:1, Lukas Pomp flankt per Fallrückzieher auf Anik Murati, der köpft gegen die Laufrichtung von Dirk Awe den Ball ins Tor zum Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel keine Überraschungen mehr, der Sportclub wollte weiter Tore schießen, Rath-Anhoven möglichst wenig noch kassieren. Simon op den Berg war Nutznießer von einem abgefälschten Schuss, von linker Strafraumseite schiebt er ins lange Eck zum 6:1 (53.). Erneut Murati im Zusammenspiel mit Pomp erhöht auf 7:1 (57.). Anschließend flachte das Spiel etwas ab, erst in der 78. Minute fiel das nächste Tor, dieses Mal jedoch noch einmal für Rath-Anhoven. Pascal Dömges gelangt an einen langen Ball den Paul Schlagheck unterläuft. Dömges nimmt den Ball direkt und schießt über Baltes (der stand noch an der Strafraumkante) ins Tor zum 2:7. Lukas Pomp stellte den alten Abstand im Alleingang wieder her (86.). Schlusspunkt war ein schöner, straffer Freistoß von Linksfuß Elias Ramächers ins Torwarteck zum 9:2 Endstand (88.).

Germania Kückhoven II – SC Wegberg II 2:1 (0:1)

Zu einem kleinen Spitzenspiel kam es am 3. Spieltag in Kückhoven, der SCW und die Germania hatten einen perfekten Start erwischt und 6 Punkte auf der Habenseite.
Für den SCW war auch der Start in die Partie optimal, Nils Dreifeld schickt Ümit Sasusa in die Spitze, der umkurvt einen Abwehrspieler und Kückhoven Torwart und schiebt zum 1:0 ein. Das Spiel war geprägt von harten Zweikämpfen, die auch teils über das Erlaubte hinaus gingen. In der ersten Hälfte kamen dadurch nicht viele Chancen auf beiden Seiten zustande, die Teams ließen hinten nicht viel zu. Lukas Mertens hatte in der 43. Minute die Möglichkeit auf 2:0 zu stellen, Marcel Lievre verhinderte dies noch im letzten Moment.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber dann den Druck etwas, der SCW konnte dem jedoch stand halten. In der 70. Minute kommt es dann zu einer Schlüsselszene im Spiel, Nico Neuber wird übel von den Beinen geholt, anschließend kommt es zu einer Rudelbildung. Schiedsrichter Albrecht Hovermann schien die Situation nicht richtig überblickt zu haben, anstatt Rot und Freistoß für den SCW gab es einen Freistoß für Kückhoven. Dieser führte dann zum 1:1 Ausgleich durch Dominik Wouters. Die passende Antwort hätte der SCW auch dazu gehabt, erneut setzt sich Ümit Sasusa durch, sein Schuss ins leere Tor wird jedoch im letzten Moment von der Linie gekratzt. In der 78. Minute bekommt Dominic Pütz im Strafraum den Ball an die Hand, “das war eine 50:50 Situation, der Schiedsrichter hatte sich jedoch für Handelfmeter entschieden”, so Neef. Folglich verwandelte Marcell Kuschel den Strafstoß zum 2:1. Auf der anderen Seite dann die gleiche Szene, einem Kückhovener Spieler gelangt der Ball an die Hand, dieses Mal pfeift der Schiedsrichter jedoch zum erstaunen aller Zuschauer nicht. Der SCW warf nun alles nach vorne, Florent Seferi und Edip Kocakaya hatten noch Chancen auf den verdienten Ausgleich, jedoch hieß es nach 90 Minuten 2:1 für Germania Kückhoven. “Das ist wirklich ärgerlich, mein Team hätte mindestens einen Punkt redlich verdient gehabt. Schade, dass der Schiedsrichter mit drei sehr unglücklichen Entscheidungen das Spiel in die falsche Bahn gelenkt hat”, resümierte der Wegberger Trainer die bittere Auswärtsniederlage.

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