SCWaktuell – Der 8. Spieltag

FC Germania Rurich – SC Wegberg 0:3 (0:1)

Die Serie von ungeschlagenen Spielen ausbauen und die Niederlage des Vorjahres gegen Germania Rurich wettmachen – so lautete die Zielvorgabe von Trainer Dennis Fischer vor der Partie. Allerdings sollte sich beides als eine Menge Arbeit herausstellen. Denn der Sportplatz in Rurich glich stellenweise eher dem weltberühmten Sandstrand an der Copacabana. Keine schlechten Voraussetzungen eigentlich für brasilianische Zauberfüße. Aber an Zauberfußball war nicht zu denken, obwohl beim Sportclub aus Wegberg Altmeister Adam Neef vorne im Sturm begann. Verletzungs- und Urlaubsbedingte Ausfälle haben den Startelf-Einsatz Neefs möglich gemacht. Vorher beim Spiel seiner zweiten Mannschaft hat er sich noch geschont um auf den Punkt topfit und vollkonzentriert zu sein. Taktisch clever merkte Neef vor dem Spiel an, lange Bälle auf ihn zu spielen, die er dann mit seiner Präsens und Kobfallstärke fest oder verlängern würde.

In den ersten 20 Minuten war es ein Abtasten, ohne nennenswerte Möglichkeiten. Zwei Abseitstore von Neef fanden leider keine Anerkennung.

Nennenswert war dann aber der Torabschluss in Minute 26. Einen Eckball auf den ersten Pfosten von Kapitän Moritz Zohren, legt Jan Gerads auf den starken linken von Dominik Kruppa ab. Dieser fackelt nicht lange und zieht ab, seinen Schuss kann Rurichs Schlussmann Schwarz nur unzureichend nach vorne abklatschen lassen und von dort stocherte Paul „Maldini“ Schlagheck das Leder zur Gästeführung über die Linie. Diese Führung gab dem SCW noch mehr Sicherheit auf dem holprigen Untergrund und so war in Halbzeit eins nur ein Freistoß aus knappen 20 Metern der einzige Abschluss, der in Richtung des SCW-Tores abgegeben wurde.

Die Halbzeitansprache von Trainer Fischer fiel dementsprechend auch relativ zufrieden aus, man sollte aber weiterhin auf der Hut sein und das zweite Tor nachlegen, damit man in ein ruhigeres Fahrwasser schippern könnte.

Gesagt- getan. Ein langer Abschlag von Torwart Marc Fischer fand irgendwie den Weg auf den durchstartenden Moritz Zohren, welcher von halbrechts durch die Hosenträger von Rurichs Torwart das Leder zum 2:0 für den SCW eindrosch. In Minute 60 war der Arbeitstag von Sturmtank Adam Neef dann beendet. Für ihn kam Eser Sagac in die Partie. Ein Wechsel mit Folgen, wie sich noch herausstellen sollte.

Auch die Einwechslung vom neuen Sportdirektor René Heinen soll nicht unerwähnt bleiben. Er kam 10 Minuten vor dem Ende für Vito Rigante in die Partie.

Aber nochmal schnell zurück zur Einwechslung von Eser Sagac. Rurich versuchte in den letzten Minuten nochmal etwas Druck aufzubauen, welches in der 90. Minute in einem Konter des SCW mündete. Der immer noch wieselflinke Malte Mehl startete aus der eigenen Hälfte heraus, legte in der zwei gegen eins Situation gegen Rurichs Torwart nochmal quer auf den mitgelaufenen Sagac, welcher per Außenrist den 3:0 Endstand besorgte.

Somit war es das zweite Spiel infolge mit einem zu Null Sieg für die Mannen von Dennis Fischer und eine gelungene Generalprobe für das anstehende Derby gegen den SV Klinkum am kommenden Wochenende.

FC Germania Rurich II – SC Wegberg 2:4 (2:2)
An einem sonnigen Sonntagvormittag stieg die Partie auf sandigem Geläuf in Rurich. Das Spiel startete unvorteilhaft für den SCW, in einer Einzelaktion setzte sich der Stürmer der Germania gegen die, vom Vorabend angeschlagene Hintermannschaft des SC, durch. Aufgrund des daraus entstanden Rückstand wirkten Wegberger wie aufgeweckt und nahmen das Spielgeschehen nun in die Hand. Nach mehreren hochkarätigen Chancen war es Kirsten Mölders der nach Flanke von Chris Ebbinghaus den Ball eiskalt zum 1:1 versenkte. Der stark aufspielende Mölders war es auch, der die Flanke auf den Rechtsaußen Yannik Kohl brachte, welcher im Nachschuss zum 1:2 verwandelt. In Folge dessen, wurde das Spiel immer zerfahrener, sodass man von keinem Fussball, sondern eher von einem Schienbeinschonerprüfstand sprechen musste. In dieser Phase des Spiels findet ein langer Ball den Weg über die Reihen des Sportclubs zum Ruricher Spielführer der den Ball zum 2:2 Halbzeitstand verwandelte. In der Halbzeit moniert vor allem der starke Mölders das taktische und kämpferische Verhalten seiner Mitstreiter, er rüttelte dabei teilweise körperlich die Spieler wach. Halbzeit zwei begann in den Ruricher Sanden genauso wie Halbzeit eins. Der Sportclub jedoch wieder im Chancenplus. Logische Konsequenz daraus war das 2:3 wieder durch Mölders. Zuvor setzte sich Michael Buschfeld nach drei Fouls auf der rechten Seite durch und bediente mustergültig. Die Ruricher Hintermannschaft war durch den erneuten Rückstand sichtlich verunsichert, sodass nach einem langen Ball erneut Kirsten Mölders die gesamte Germanische Kette zuzüglich Torwart unter Druck setzte. Aus dieser schieren Übermacht durch Mölders schoss der Torhüter Rurichs den aufs eigene Tor zuspurtenede Verteidiger an. Die Folge dass 2:4 für den Sportclub vom Ring. Trauriger Abschluss war die Aktion gegen Torschützen Yannik Kohl der bereits mehrfach böse gefoult wurde, sodass er zwischenzeitlich in Behandlung gehen musste. Ein Nachtreten von hinten gegen Ihn hatte den sprichwörtlichen roten Karton für Rurich zur Folge. Für die Nettigkeiten die daraufhin von Kohl zu hören waren sah er ebenfalls rot. Wenige Minuten später Pfiff der Schiedsrichter die Partie zum verdienten Sieg des SCW ab.

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